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Wirtschaft Regional Krise in der Ukraine befeuert den Gashandel an der Leipziger Energiebörse
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft Regional Krise in der Ukraine befeuert den Gashandel an der Leipziger Energiebörse
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15:28 02.09.2014
Ein Mitarbeiter der Strombörse European Energy Exchange (EEX) im Marktsteuerungsraum in Leipzig. Quelle: Jan Woitas/Archiv
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Leipzig

Die Marktteilnehmer versuchten, sich gegen das Risiko von Preisänderungen abzusichern.

Das sei im Gesamtmarkt zu beobachten und spiegele sich auch an der EEX wider. Dort hat das Handelsvolumen für Erdgas in den ersten sechs Monaten 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum am Spotmarkt um 112 Prozent auf 80 Terrawattstunden (TWh) und am Terminmarkt um 222 Prozent auf fast 47 TWh zugenommen. Es gehöre zum Geschäft der EEX, Instrumente zur Risikoabsicherung anzubieten. Wenn das Preisrisiko sehr hoch sei oder als sehr hoch wahrgenommen werde, würden diese Instrumente entsprechend genutzt. Dieser Effekt sei momentan auf dem Markt vorhanden. 

Dagegen spiele der Handel mit Flüssig-Erdgas (LNG/Liquefied Natural Gas), das häufig als Alternative für Gaslieferungen aus Russland diskutiert wird, an der EEX derzeit keine Rolle. „Der Markt ist noch nicht so standardisiert, als dass es schon einen börslichen Handel gibt“, erklärte Reitz. Allerdings beobachte die EEX den Markt genau und werde gegebenenfalls Instrumente entwickeln und anbieten, um den Handel von Flüssiggas an der Börse zu ermöglichen.

dpa

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