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Kurtaxe: Dresden nimmt eine halbe Million Euro ein - Leipzig vertagt Bettensteuer-Entscheidung

Kurtaxe: Dresden nimmt eine halbe Million Euro ein - Leipzig vertagt Bettensteuer-Entscheidung

Seit Einführung der Kurtaxe auf Übernachtungen in Dresden hat die Stadt mehr als 575 000 Euro an Steuergeldern eingenommen. Bisher liegen nach Angaben der Stadt nur Zahlen für Februar und März vor.

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Dresden verdient bereits Geld mit der Kurtaxe. (Symbolbild)

Quelle: dpa

Dresden. Das Geld soll an städtische Kultureinrichtungen fließen. Im Februar gab es etwa 177 000 Übernachtungen, auf die die Zusatzsteuer von 1,30 Euro erhoben wurde.

Für März registrierte die Stadt etwa 265 000 Übernachtungen. Der Dresdner Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) berichtete von vielen Beschwerden unmittelbar nach der Einführung der Kurtaxe zum 1. Februar. Der Verband hatte vergeblich gegen die Kurtaxe geklagt.

Leipzig vertagt Bettensteuer-Entscheidung

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PDF-Dokument: Die Karte des Dehoga-Bundesverbands zeigt, wo die Bettensteuer in Deutschland eingeführt wurde.

Quelle: Quelle Dehoga

In Leipzig vertagte der Stadtrat am Mittwoch die Entscheidung über die Einführung einer Kulturföderabgabe in Leipzig vertagt. Die Linksfraktion hatte den Kultureuro-Antrag gestellt, aber in den Fachausschüssen besteht offenbar noch Beratungsbedarf. Dabei dürfte es auch um die Frage gehen, wie eine Bettensteuer überhaupt rechtssicher eingeführt werden könnte.

Da Dienstreisen nicht mit der Bettensteuer belegt werden dürfen, äußerte der Dehoga-Regionalverband Leipzig im Vorfeld datenschutzrechtliche Bedenken. Dann müssten nämlich die Rezeptionisten entsprechende Informationen von den Reisenden abfragen. Den wirtschaftlichen Effekt einer wie immer auch benannten Bettensteuer bezifferte die Linksfraktion gegenüber LVZ-Online mit rund 1,4 Millionen Euro pro Jahr durch touristische Übernachtungen. 

dpa / lyn

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