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Leipziger Energiebörse EEX steigert Umsatz um 28 Prozent

Leipziger Energiebörse EEX steigert Umsatz um 28 Prozent

Die Leipziger Energiebörse EEX hat das erfolgreichste erste Halbjahr ihres zehnjährigen Bestehens hinter sich und will weiter nach oben. In den kommenden fünf Jahren soll die einzige deutsche Börse für Energieprodukte zur führenden Energiebörse in Europa aufsteigen.

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Blick Deutschlands einzige Energiebörse, die Leipziger EEX.

Quelle: dpa

Leipzig. „Es müsste wirklich mit dem Teufel zugehen, wenn es nicht weiter nach oben gehen würde“, sagte Vorstandsvorsitzender Hans-Bernd Menzel am Donnerstag bei der Vorstellung der Halbjahresbilanz. Die EEX hat derzeit 256 Handelsteilnehmer in 22 Ländern.

Mit erleichterten Zugangsbedingungen, einer besseren technischen Anbindung sowie einer auf Partnerschaften basierenden Expansionstrategie seien die Voraussetzungen für weiteres Wachstum geschaffen, erklärte Menzel. Mit der französischen Powernext hat die EEX Tochtergesellschaften gegründet, in denen die Strom- Spothandelsgeschäfte und die Terminmarktgeschäfte beider Börsen gebündelt sind.

Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 28 Prozent auf 22,6 Millionen Euro. Das Vorsteuerergebnis verdoppelte sich nahezu von 5,7 auf 11,5 Millionen Euro. Allerdings hatte die EEX im Jahr der Wirtschaftskrise 2009 auch Einbußen erlitten.

Hauptumsatzbringer war der Terminmarkt für Strom mit 15,3 Millionen Euro. Am Terminmarkt für längerfristige Geschäfte wurde ein Volumen von rund 669 Terawattstunden (TWh) gehandelt. Am Spotmarkt für den kurzfristigen Bedarf waren es 136 TWh. Das entspreche etwa dem Jahresstromverbrauch eines Landes wie Schweden, sagte EEX- Finanzchefin Iris Weidinger. Beide Volumina lagen deutlich über dem ersten Halbjahr 2009.

Neben Strom werden an der EEX Gas, Kohle und CO2- Emissionsberechtigungen gehandelt. Deutlich über Vorjahresniveau liege auch der Spot- und Termin-Gashandel, sagte EEX-Chef Menzel und stellte die Ölpreisbindung bei Gas infrage. Momentan liege der börslich gebildete Gaspreis unter dem für Langfristverträge mit Ölpreisbindung.

Möglich wäre es durchaus, das der Börsenpreis künftig als Referenzpreis für Gas eine Alternative zur Ölpreisbindung sei. Am Gesamthandel habe der börsliche Gashandel momentan einen Anteil „im niedrigen einstelligen Prozentbereich“, sagte Menzel.

dpa

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