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Leipziger Gastronomen hoffen auf das Frühjahr

Leipziger Gastronomen hoffen auf das Frühjahr

Der Winter war für die Wirte doppelt hart: Schlechtes Wetter und schlechte Konjunktur ließen die Leipziger zweimal überlegen, die eigene Küche in Richtung eines Restaurants, einer Bar oder eines Cafés zu verlassen.

„Ab Ostern  geht es traditionell bergauf“, sagt Holm Retsch, vom Gaststätten- und Hotellerieverband Dehoga. Pünktlich zum Beginn der Frühjahrs- und Sommersaison trafen sich die Leipziger Gastronomen zum Wirtetag 2010. Laut Retsch ist das Treffen eine Gelegenheit sich auszutauschen und das eigene Geschäft zu überdenken. Offenbar gab es Redebedarf, 70 Gastronomen und Hoteliers folgten der Einladung, mehr als erwartet.

Auf besonderes Interesse stießen die Vorträge zum Thema Marketing und Mitarbeiterkommunikation und –schulung. „Der Service ist der Schwerpunkt unserer Bemühungen. Wir arbeiten viel mit Pauschalkräften, da ist nicht immer gegeben, dass gewusst wird, was in der Karte steht und welche Tagesempfehlungen es gibt“, so Retsch. Höhepunkt des Wirtetages war das Rollenspiel der Schüler der Susanna-Eger-Hotelfachschule, die zeigten, wie der Service am Gast nicht sein sollte.

Mit neuen Ideen soll das Jahr 2010 doch noch zum Guten gewendet werden. „Die Stimmung im ersten Vierteljahr war eingetrübt bis grau, die Hoffnung liegt auf dem Frühjahr und Sommer“, so Retsch. Zu den warmen Monaten gehört fast zwangsläufig die Debatte um die Freisitze. „Wir sind froh, dass wir im vergangenen Jahr eine Senkung der Freisitzgebühr durchsetzen konnten“, so Retsch, „doch zurzeit verhandeln wir mit der Stadt über die Sondergebühren“. Dabei geht es um Abgaben für Fahrradständer und Papierkörbe. „Ich verstehe, dass die Stadt knapp bei Kasse ist und Einnahmequellen sucht, aber das ist Abzocke“, sagt Retsch. Er sei aber optimistisch, dass die Diskussion mit der Stadt auf einem guten Weg ist. „Es ist positiv, dass wir mit unserem Anliegen gehört werden.“

Florian Ibrügger

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