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Leipziger Messe startet Mini-Autoschau als Testlauf

Vier Jahre nach dem AMI-Aus Leipziger Messe startet Mini-Autoschau als Testlauf

In Leipzig startet kommende Woche wieder eine Automesse – aber deutlich kleiner als die 2014 eingestellte AMI. Es ist nur ein Probelauf mit sechs Ausstellern. Die eigentlich geplante neue Autoschau wurde verschoben. Sie soll nächstes Jahr folgen.

Besucherandrang bei der AMI – hier ein Bild von 2012.

Quelle: Volkmar Heinz

Leipzig. Es ist nur ein kleiner Testlauf mit sechs Ausstellern. Doch die erste Automesse in Leipzig seit dem Aus der AMI 2014 glänzt mit zwei echten Attraktionen. Ab kommenden Donnerstag zeigt BMW auf dem „Forum Auto 2018“ zwei Modelle, die gerade erst in den USA Premiere hatten: das im Januar in Detroit enthüllte SUV-Coupé X2 und der neue offene Hybris-Sportwagen i8 Roadster aus Leipziger Produktion.

Der Neustart der Leipziger Automesse fällt damit deutlich kleiner aus als geplant. Eigentlich hätte die „Auto 2018“, wie die Schau heißen sollte, an diesem Freitag ihre Tore öffnen sollen. Als Sonderschau im Verbund mit der Verbrauchermesse „Haus­ – Garten – Freizeit“ sollte sie drei Tage lang das Thema Auto wieder auf die Messe bringen – und ganz bewusst schon einen Tag vor der „Haus­ – Garten – Freizeit“ starten. Doch daraus wurde nichts: Weil sich zur ersten Ausgabe nur sechs Aussteller anmeldeten, verschiebt die Messe den Neustart der Automesse auf 2019. In diesem Jahr gibt es stattdessen als Test eine Mini-Version mit den sechs Ausstellern, die sich angemeldet hatten.

Der Vorlauf für die Messe habe sich am Ende doch als zu knapp erwiesen, räumt Schmidt ein. Erst im September hatte die Messe mit der Vorbereitung begonnen. „Wir hatten viele Gespräche und auch eine gute Resonanz. Wir haben aber schnell bemerkt, dass viele Aussteller einfach mehr Vorlauf brauchen.“ Daher die Idee, die Schau um ein Jahr zu verschieben – und mit denen, die sich angemeldet haben, einen ersten Testlauf zu wagen. „Dass es bei denen auch in so kurzer Zeit geklappt hat, freut uns umso mehr.“

„Beach & Boat“ macht Platz in Halle 4

In dem kleineren Rahmen soll nun schon einmal getestet werden, wie gut der Verbund mit „Haus­ – Garten – Freizeit“ und „Beach & Boat“ funktioniert. Die Autoschau sieht er dabei als gute Ergänzung zu der besucherstarken Verbraucherschau. „Das rundet das Ganze als Familienveranstaltung ab.“

Statt „Auto 2018“ heißt die Schau nun „Forum Auto 2018“. Und auch der Termin wurde um eine Woche verschoben: „Das hat sich im Gespräch mit den Ausstellern ergeben“, sagt Messe-Projektleiter Thomas Schmidt. „Die wollten vier komplette Tage.“ Start ist daher nun am kommenden Donnerstag. Bis zum Ende der „Haus­ – Garten – Freizeit“ präsentieren sich auf 1200 Quadratmetern sechs Autohäuser, zeigen Modelle von drei Herstellern: BMW, Mitsubishi und Nissan.

Genutzt wird ein Teil der Messehalle 4, in der ansonsten zeitgleich die Sonderschau „Beach & Boat“ läuft. „Die ,Beach & Boat’ hat extra für uns Flächen freigeräumt“, freut sich Schmidt. Als zusätzliche Hingucker gibt es eine Oldtimer-Schau. Zu sehen ist dort unter anderem das legendäre T-Modell von Ford aus dem Jahr 1912 – noch mit Holzspeichen-Rädern.

Starker Auftritt von BMW

Vor allem BMW fährt stark auf. „Die haben es sehr begrüßt, dass wir das Autothema wieder aufgreifen“, berichtet Schmidt. Als einzige Marke fährt BMW zwei Modelle auf, die noch gar nicht zu haben sind: Der i8 Roadster kommt erst im Mai auf den Markt, der X2 im März. Neuheiten haben zwar auch die anderen beiden Aussteller dabei – Mitsubishi Eclipse Cross und der neue Nissan Leaf stehen aber seit Januar auch bei den Händlern.

Schon bei den letzten Ausgaben der Automesse AMI hatte BMW zu den wichtigsten Ausstellern gehört und das Gros der Premieren beigesteuert. Dabei hatte der Hersteller 2009 noch mit einer AMI-Absage geschockt – und dafür viel Kritik geerntet. Danach war BMW umso stärker auf die Messe zurückgekehrt – und hatte der AMI bis zuletzt die Stange gehalten. Auch für die AMI 2016, die dann wegen des geringen Aussteller-Zuspruchs abgeblasen wurde, hatte sich BMW noch angemeldet – als einer von neun Ausstellern.

Den Vergleich mit der AMI mag Schmidt aber gar nicht. „Das ist jetzt ein ganz anderer Ansatz. Wir sprechen nicht die Hersteller an, sondern die Händler aus der Region.“ Wer möchte, kann die ausgestellten Autos auch gleich vor Ort kaufen. Und vor allem stehe auf dem Freigelände direkt neben der Messehalle Autos zum Ausprobieren bereit. „Probefahren ist ein wichtiger Bestandteil.“ Damit knüpft das „Forum Auto“ an das alte AMI-Konzept als Mitmach-Messe an.

Von Frank Johannsen

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