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Leipziger Schienenbranche rührt Werbetrommel um Fachkräfte

Leipziger Schienenbranche rührt Werbetrommel um Fachkräfte

Der Fachkräftemangel macht sich auch im Eisenbahnsektor bemerkbar. "Für viele Unternehmen der Branche ist es ein großes Thema, Arbeitskräfte zu gewinnen", weiß Matthias Herfert.

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Matthias Herfert vom Verein (links) und Kollege Willi Sauer preisen den "Tag der Eisenbahn" an.

Quelle: Christian Nitsche

Leipzig. Der promovierte Ökonom kümmert sich um das Marketing des Leipziger Eisenbahnweiterbildungsvereins, der wiederum der Branche unter die Arme greifen will. Daher organisiert der Verein einen "Tag der Eisenbahn".

Herfert zufolge gibt es in Deutschland bislang keine vergleichbare Veranstaltung, die die Interessen auf diesem Gebiet derart bündelt. So sollen am 26. Oktober von 10 bis 14 Uhr an der Universität Leipzig auf dem Campus Augustusplatz in Hörsaal 4 nicht nur Branchenvertreter, Politiker, Fachreferenten, Profi- und Hobbyeisenbahner, sondern auch interessierte Otto-Normalverbraucher, Schüler, Studierende und Auszubildende bei freiem Eintritt um das Banner Eisenbahn geschart werden. "Das Format ist eine Mischung aus Tagung und Messe", erklärt Marketing-Mann Herfert den "Tag der Eisenbahn".

Im Kern stünden dabei vier Fachvorträge, unter anderem gehalten von Leipzigs Ex-Stadtoberhaupt und früherem Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) sowie Hans-Dietrich Mewes, der dem Eisenbahnweiterbildungsverein vorsitzt. "Wir als Verein sind Teil der Branche und wollen mit dem Tag allen Bahn-Interessierten ein Forum bieten", so Herfert weiter.

Bei bundesweit rund 29 Millionen Fahrgästen täglich, mehr als 400 öffentlichen Eisenbahnunternehmen - abgesehen vom Branchenprimus Deutsche Bahn (DB) - und etwa 4000 privaten deutschen Eisenbahnen winke gut eine halbe Million Arbeitsplätze rund um ein umweltverträgliches und damit überaus modernes Verkehrsmittel, meint Herfert: "Das Wort 'Eisenbahn' hat zwar einen traditionellen Anstrich, aber die Branche steht nicht auf dem Abstellgleis."

@www.tag-der-eisenbahn.de

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.10.2013

Felix Kretz

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