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Leipziger VNG treibt Förderung in Norwegen und Endkundengeschäft voran

Leipziger VNG treibt Förderung in Norwegen und Endkundengeschäft voran

Der Erdgasimporteur VNG setzt weiter auf den Ausbau der eigenen Förderung von Gas und Öl in Norwegen. Momentan sei das zwar noch ein Zuschussgeschäft, er rechne aber innerhalb der kommenden fünf Jahre mit Gewinnen aus diesem Geschäftsfeld, sagte VNG-Finanzvorstand Bodo Rodestock am Donnerstag bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2014. Auch das Geschäft mit Endkunden solle erweitert werden, betonte Vorstandschef Karsten Heuchert.

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Der Firmensitz der Verbundnetz Gas AG (VNG) in Leipzig.

Quelle: dpa

Leipzig. Im vorigen Jahr erzielte VNG einen Jahresüberschuss von 184 Millionen Euro (2013: 89 Millionen Euro). Allerdings beruhte dies laut Heuchert maßgeblich auf dem Verkauf einer Beteiligung. Bei rückläufiger Nachfrage und sinkenden Preisen fiel der Konzern-Umsatz um eine auf zehn Milliarden Euro. Heuchert betonte, trotz der internationalen Krisen sei die Versorgungssicherheit gewährleistet. Die VNG-Gruppe sei wegen der unterschiedlichen Bezugsquellen und Transportwege, hoher Speicherkapazitäten und eigener Förderung auch langfristig bestens aufgestellt. Der Konzern bezieht Gas von russischen Partnern und aus Norwegen sowie mittlerweile hauptsächlich über die internationalen Finanzmärkte.

Der Milliardenpoker um die Mehrheit an der VNG läuft immer noch. Die kommunale Leipziger Dachgesellschaft LVV verhandelt mit dem Mehrheitseigner, dem Oldenburger Energieversorger EWE, über einen Kauf der EWE-Anteile. Beide Unternehmen bestätigten, dass weiterhin Gespräche geführt würden. Allerdings habe sich EWE noch nicht entschieden, ob überhaupt verkauft werden solle, sagte ein Sprecher. EWE hält knapp 64 Prozent an VNG. Laut Zeitungsberichten vom Donnerstag hat sich die LVV mittlerweile einen Finanzinvestor aus Australien mit ins Boot geholt. Dazu machte ein LVV-Sprecher keine Angaben.

Leipzig gehört zum Kreis der kommunalen Anteilseigner an der VNG und hat ein hohes Interesse an dem Konzern, der an die Stadt seine Steuern zahlt und Dividende abwirft. Für 2014 sollen insgesamt 73 Millionen Euro Dividende an die Anteileigner gezahlt werden.

lvz

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