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Neubau eines Braunkohle-Kraftwerks südlich von Leipzig rückt näher

Neubau eines Braunkohle-Kraftwerks südlich von Leipzig rückt näher

Der geplante Kraftwerksbau der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft (Mibrag) in Profen südlich von Leipzig ist angesichts des geplanten Atomausstiegs näher gerückt.

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Das Kohlekraftwerk in Lippendorf: Die Mibrag plant den Neubau einer neuen Anlage südlich von Leipzig.

Quelle: dpa

Zeitz. „Länder wie Sachsen-Anhalt und Sachsen haben sich zum Energiemix bekannt“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Joachim Geisler. Die Mibrag und ihre Gesellschafter hätten deshalb unverändert ein hohes Interesse am Neubaukraftwerk.

Der effizienten und umweltfreundlichen Nutzung der Braunkohletechnologien werde eine wichtige Rolle beim verantwortungsbewussten Ausstieg aus der Kernenergie übertragen, sagte Geisler weiter. Damit stehe die Braunkohle wieder auf der Tagesordnung der deutschen Energiepolitik. Das geplante Kraftwerk Profen werde etwa 1,3 Milliarden Euro kosten.

Wann mit dem Bau begonnen werden könnte, ist noch unklar. "Der Baubeginn ist nach einer Investitionsentscheidung abhängig von der technischen Ausstattung und den Genehmigungsverfahren", erklärte der Mibrag-Chef. Derzeit befasse sich das Unternehmen unter anderem eingehend mit Umweltaspekten.

Für das Kraftwerk werde auch die Erschließung neuer Braunkohlenvorräte notwendig sein, sagte Geisler. "Aus heutiger Sicht bietet die Lagerstätte bei Lützen im Burgenlandkreis die besten Bedingungen für die Erschließung weiterer Vorräte."

Die Mibrag versorgt hauptsächlich die Kraftwerke Lippendorf im Leipziger Neuseenland und Schkopau (Sachsen-Anhalt) mit Rohbraunkohle. Die drei Kraftwerke Deuben, Mumsdorf und Wählen (alle Sachsen-Anhalt) dienen der eigenen Stromversorgung des Unternehmens. Die Braunkohle wird aus den Tagebauen Profen (Sachsen-Anhalt) und Vereinigtes Schleenhain (Sachsen) gefördert. Deren Vorrat soll bis etwa zum Jahr 2040 reichen.

dpa

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