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Wirtschaft Regional Nobilia bestätigt Übernahme von Pino Küchen aus Sachsen-Anhalt
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13:36 04.10.2017
Nobilia-Zentrale in Verl Quelle: dpa
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Verl/Coswig

Jetzt ist es offiziell: Deutschlands größter Einbauküchenhersteller Nobilia aus Verl in Westfalen will Pino Küchen aus Coswig (Anhalt) übernehmen. Das bestätigte Nobilia-Chef Lars Bopf am Mittwoch auf LVZ-Anfrage. „Wir können bestätigen, dass eine Investorengruppe unter Beteiligung von Nobilia die Firma Pino Küchen in Coswig erwerben wird, sofern das Kartellamt dem Erwerb zustimmt“, erklärte Bopf gegenüber der LVZ. „Erst dann, wenn das Kartellamt den Erwerb genehmigt, wird der angestrebte Kauf wirksam.“

Weitere Angaben zu den Plänen für den Standort wollte er noch nicht machen. „Wir bitten um Verständnis, dass wir weitergehende Fragen erst nach einer Entscheidung des Kartellamts beantworten können.“

Bisher gehört Pino zum insolventen Hersteller Alno. Der Insolvenzverwalter hatte am Montag erklärt, einen Käufer für Pino gefunden zu haben, bisher aber keine Namen genannt. Seinen Angaben zufolge will der Erwerber Standort, Marke und alle 225 Mitarbeiter rückwirkend zum 1. Oktober übernehmen.

Von Frank Johannsen

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