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Ostdeutsche Autoindustrie braucht Strukturwandel

Ostdeutsche Autoindustrie braucht Strukturwandel

Die Automobil- und Zulieferindustrie in Ostdeutschland muss nach Expertenmeinung ihre Strukturen ändern, um auf Dauer zu überleben. Auf längere Sicht sei die Kleinteiligkeit der Unternehmen das größte Hindernis für mehr Konkurrenzfähigkeit, sagte der Vorstandsvorsitzende des Netzwerkes Automotive Cluster Ostdeutschland (ACOD), Siegfried Bülow, am Donnerstag in Leipzig.

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Die Automobil- und Zulieferindustrie in Ostdeutschland muss nach Expertenmeinung ihre Strukturen ändern

Quelle: Volkmar Heinz

Um Strategien für die Zukunft ging es unter anderem beim 3. ACOD- Kongress am Mittwoch und Donnerstag in Leipzig.

„Die Frage ist, ob man das selbst gestaltet, oder ob man sich hineintreiben lässt, sagte Bülow, der Chef des Porsche-Werkes Leipzig ist. Nach seiner Ansicht sollten die Unternehmen über Arbeitsgemeinschaften, gemeinsame Projekte und auch Fusionen ihre Kräfte bündeln. Hinzu komme ein erheblicher Nachholbedarf bei betrieblicher Forschung und Entwicklung.

Der Verband der Automobilindustrie VDA sieht für die vom Krisenjahr 2009 gebeutelte Zulieferindustrie wieder bessere Perspektiven. Erwartet werde eine steigende Nachfrage im Premiumsegment und eine Belebung der internationalen Märkte, sagte VDA-Geschäftsführer Klaus Bräunig. Er warnte vor Engpässen bei der Kreditversorgung. Die Bilanzen der Hersteller und Zulieferer für 2009 könnten keineswegs glänzend ausfallen. Sie sollten von den Banken nicht als alleinige Grundlage für die Entscheidung über Kreditvergaben genommen werden. Vielmehr sollten die Institute auf Innovationsfähigkeit und Zukunftspotenzial schauen.

Laut ACOD hat die ostdeutsche Auto- und Zulieferindustrie etwa 1400 Unternehmen mit 180 000 Beschäftigten. ACOD ist eine länderübergreifende Initiative, deren Initiatoren voranging die großen Autostandorte waren. Dazu gibt es in den neuen Bundesländern eigene Länderinitiativen.

dpa

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