Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Wirtschaft Regional Ostdeutsche arbeiten gut 60 Stunden mehr im Jahr als Westdeutsche
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft Regional Ostdeutsche arbeiten gut 60 Stunden mehr im Jahr als Westdeutsche
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:24 07.12.2017
64 Stunden arbeiten Beschäftigte in Ostdeutschland im Jahresdurchschnitt mehr. Quelle: dpa
Anzeige
Kamenz

Im Osten ist auch 2016 länger gearbeitet worden als in Deutschland insgesamt. Während in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern die Durchschnittszeit je Erwerbstätigem bei 1411 Stunden im Jahr lag, kamen die Beschäftigten im Westen auf eine Pro-Kopf-Arbeitszeit von 1347 Stunden, wie das Statistische Landesamt Sachsen in Kamenz am Donnerstag mitteilte. Am längsten wurde in Thüringen (1434 Stunden) gearbeitet, Brandenburg (1426), Sachsen-Anhalt (1418), Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern (1410) folgen dahinter. Die kürzeste Arbeitszeit hatte das Saarland mit 1319 Stunden.

Im Vergleich zum Vorjahr sank das Pro-Kopf-Pensum landesweit im Vergleich zum Vorjahr um 11 Stunden. Den Spitzenwert hielt das Baugewerbe mit 1638 Stunden, das Schlusslicht bildete die Bereiche öffentliche und sonstige Dienstleistungen, Erziehung und Gesundheit mit 1352 Stunden.

Insgesamt summierten sich die Arbeitsstunden auf 2,87 Milliarden bei rund zwei Millionen Erwerbstätigen. Seit 2010 sank das Volumen den Angaben nach um 3 Prozent oder 44 Stunden. Hauptursachen sind der Anstieg bei der Teilzeit und die Abnahme der marginalen Beschäftigung sowie Ausfallzeiten wegen Krankheit und mehr Nebenbeschäftigung, erklärte die Behörde.

Von LVZ

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige