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Wirtschaft Regional Porsche-Betriebsrat gegen Produktion im Ausland - "Leipziger haben gleichen Lohn verdient“
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft Regional Porsche-Betriebsrat gegen Produktion im Ausland - "Leipziger haben gleichen Lohn verdient“
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17:09 29.01.2012
Uwe Hück, Betriebsratschef des Sportwagenbauers Porsche. (Archivbild) Quelle: dpa
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Leipzig

„Die Exklusivität der Marke muss erhalten bleiben. Ein Porsche darf nicht in der Atmosphäre einer Legebatterie gebaut werden.“

Gleichzeitig forderte der Betriebsratschef eine Angleichung der Löhne in den neuen Bundesländern. „Diese Lohnunterschiede zwischen Ost und West sind eine Diskriminierung“, sagte er. „Die unsichtbare Mauer muss weg. Sie ist nicht mehr zeitgemäß nach über 20 Jahren Einheit.“

Auch bei Porsche gebe es nach wie vor Lohnunterschiede zwischen dem Stammwerk Stuttgart-Zuffenhausen und der Fabrik in Leipzig. „Porsche wollte mit dem Neubau des Werkes in Leipzig granatenmäßig einsparen“, so Hück. Das sei zwar mit einem Haustarifvertrag verhindert worden, doch müsse immer noch einiges aufgeholt werden. „Die Leipziger haben den gleichen Lohn verdient.“

Porsche baut das Werk in Leipzig für die Fertigung der fünften Baureihe massiv aus. Der kompakte Geländewagen Cajun soll dort ab 2013 vom Band laufen. Dafür investiert der Sportwagenbauer 500 Millionen Euro und will mindestens 1000 neue Jobs schaffen. Bislang werden in Leipzig der sportliche Geländewagen Cayenne und die Sportlimousine Panamera montiert.

Andreas Dunte

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