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Richtfest im Leipziger BMW-Werk – Autobauer erweitert Werk für Produktion von E-Autos

Richtfest im Leipziger BMW-Werk – Autobauer erweitert Werk für Produktion von E-Autos

Der Autobauer BMW macht sein Leipziger Werk bereit für den Einstieg in die Elektromobilität. 2013 kommt das Unternehmen mit Elektroautos auf den Markt. Dort, wo produziert werden soll, wurde am Mittwoch Richtfest gefeiert.

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BMW-Vorstandsmitglied Frank-Peter Arndt spricht am 26.10.2011 zum Richtfest einer neuen Produktionshalle in Leipzig.

Quelle: dpa

Leipzig. Das Leipziger Werk wird erweitert. Ab 2013 soll hier das Elektroauto i3 gebaut werden. 2014 kommt der Hybrid-Sportwagen i8 dazu. Derzeit laufen weltweit umfangreiche Alltags-Tests. Die Elektroenergie für die Produktion der Autos kommt aus regenerativer Energie. Der Autobauer errichtet dafür eigens einen Windpark mit vier Windkraftanlagen.

Die Elektroautos verkörperten eine neue Ära, sagte BMW-Produktionsvorstand Frank-Peter Arndt. Die meisten E-Autos auf dem Markt seien umgebaute Serienfahrzeuge. Die i-Modelle dagegen seien maßgeschneidert für den elektrischen Antrieb. Der Grundstoff für die im Vergleich zu Aluminium oder Stahl deutlich leichtere Carbonfaser-Karosserie kommt aus den USA. Er wird dann in Wackersdorf und Landshut weiterverarbeitet. In Leipzig soll das E-Mobil dann montiert werden.

In die Werkserweiterung steckt BMW 400 Millionen Euro und schafft 800 neue Arbeitsplätze. Die Rekrutierung von neuen Mitarbeitern habe bereits begonnen, sagte Arndt. Aktuell werden in Leipzig mehrere 1er-Modelle sowie der kompakte Geländewagen X1 produziert. Die Kapazität liegt bei 740 Autos pro Tag. Auf dem Werksgelände arbeiten derzeit rund 5200 Menschen, davon 2600 direkt bei BMW. Neben der eigenen Produktion liefert Leipzig Autoteile an die BMW-Werke im chinesischen Shenyang und im südafrikanischen Rosslyn. Die Bahn-Tochter Schenker hat dafür eigens auf dem Gelände des stillgelegten Quelle-Versandzentrums ein Logistikzentrum gebaut und 600 Arbeitsplätze geschaffen.

In den ersten neun Monaten dieses Jahres verkaufte der Konzern weltweit 1,2 Millionen Autos und steigerte den Absatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16 Prozent. Übers Gesamtjahr peilt BMW einen Rekordabsatz von 1,6 Millionen Fahrzeugen an.

dpa

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