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Sachsen bündelt Initiativen zur E-Mobilität

Tillich zu Gast bei VW in Dresden Sachsen bündelt Initiativen zur E-Mobilität

Die automobile Zukunft ist elektrisch - doch E-Autos verkaufen sich derzeit noch schlecht. Im Auto-Land Sachsen sollen die Weichen für den Wandel frühzeitig gestellt werden, auch um Arbeitsplätze zu erhalten. Ein entsprechendes Rahmenprogramm habe das Kabinett beschlossen, sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) am Freitag bei einem Besuch der Gläsernen VW-Manufaktur in Dresden.

Die automobile Zukunft ist elektrisch - doch E-Autos verkaufen sich derzeit noch schlecht. Im Auto-Land Sachsen sollen die Weichen für den Wandel frühzeitig gestellt werden, auch um Arbeitsplätze zu erhalten.

Quelle: dpa

Dresden. Die Staatsregierung hat ihre bisherigen Initiativen zur Entwicklung der E-Mobilität in Sachsen gebündelt. Ein entsprechendes Rahmenprogramm habe das Kabinett beschlossen, sagte Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) am Freitag bei einem Besuch der Gläsernen VW-Manufaktur in Dresden. Unter anderem sind darin die Förderung des Ausbaus der Ladeinfrastruktur, der Entwicklung intelligenter Verkehrssysteme und eine sukzessive Erhöhung des Anteils elektrisch betriebener Fahrzeuge im Fuhrpark der Landesverwaltung vorgesehen.

„Wir wollen im Freistaat in diesem wichtigen Wachstumsmarkt mittel- und langfristig eine hohe Wertschöpfung erreichen“, sagte Tillich. „Wir wollen, dass Arbeitsplätze in Deutschland und in Sachsen gesichert werden, dass neue Arbeitsplätze entstehen.“ Er kündigte Test- und Modellprojekte auch im ländlichen Raum an, etwa den Ausbau einer Staatsstraße für Elektroautos ähnlich dem Modellprojekt auf der A9 zwischen München und Leipzig. „Nicht zuletzt sorgen mehr Elektroautos auch für bessere Luft und weniger Lärm.“

„Das Know-how, das wir hier haben, können wir einbringen beim Bau des Automobils der Zukunft“, betonte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD). Es gehe auch darum, die Unternehmen der Zulieferindustrie in Sachsen zu stärken. „Wir vernetzen sie zur Zeit, damit sie bei diesem Thema aufgestellt sind.“

Ein Schlüsselpunkt sei die Ladeinfrastruktur. Laut einer Studie des Wirtschaftsministeriums sind sachsenweit 1000 Ladepunkte im öffentlichen Raum nötig, um eine erste flächendeckende Versorgung zu bieten und damit einen Impuls für die Entscheidung zum Kauf von E-Autos zu schaffen. Derzeit gibt es demnach erst 200 Ladepunkte in Sachsen.

Die Mittel für den Aufbau eines solchen Netzes seien vorhanden, sagte Dulig. „Es gibt seit dem 1. März ein Förderprogramm des Bundes mit 300 Millionen Euro, die jetzt zur Verfügung stehen.“ Diese Mittel könnten von den künftigen Betreibern solcher Ladestationen genutzt werden. Bisher geschehe dies aber noch recht zurückhaltend.

Bei aller Euphorie um die Gestaltung der automobilen Zukunft müsse man aber noch „die Kirche im Dorf lassen“, sagte Tillich. „Es ist ein Beginn, der aber rasant an Fahrt aufnimmt.“

dpa

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