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Wirtschaft Regional Sachsen leben am liebsten zur Miete – Leerstand im Freistaat steigt wieder an
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft Regional Sachsen leben am liebsten zur Miete – Leerstand im Freistaat steigt wieder an
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20:18 06.01.2015
Abriss - oder Rückbau - ist aus Sicht der SAB-Bank angebracht, um den Wohnungsmarkt zu stabilisieren. (Archivbild) Quelle: Andreas Döring
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Leipzig

Das am Dienstag vorgelegte Papier beschreibt die Entwicklungen in der sächsische Immobilienbranche für die Jahre 2014/2015. Besonderes Augenmerk liegt auf der demografischen Entwicklung im Freistaat.

In der Fläche werde Sachsen immer älter, auch lebten immer weniger Menschen auf dem Land. Nur Leipzig und Dresden würden dabei eine Ausnahme bilden. In diesen Ballungszentren verzeichnen die Autoren des Berichts eine wachsende Nachfrage nach Wohnraum. Die übrigen Regionen müssten hingegen mit steigendem Leerstand umgehen. Ohne weitere Abrisse könnten in Sachsen 2030 bis zu 500.000 Wohnungen leer stehen.

Der Schwerpunkt bei der Wohnungsbauförderung solle daher beim Wohnungsbestand liegen. Neben dem altersgerechten Umbau solle in Zeiten von Klimawandel und steigenden Energiepreisen auch die energetische Gebäudesanierung im Vordergrund stehen. Unter Verweis auf den geringen Anteil von Immobilienbesitzern unter den Sachsen und die Altersstruktur, spricht sich die SAB für eine Senkung der Mietquote aus. „Die Bildung von Wohneigentum wird auch aufgrund des demografischen Wandels als private Altersvorsorge an Gewicht gewinnen.“

joka

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