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Sächsische Aufbaubank gibt mehr Geld für Kitas und Schulen

Umzug nach Leipzig bis 2019 Sächsische Aufbaubank gibt mehr Geld für Kitas und Schulen

Das zentrale sächsische Förderinstitut baut „Brücken in die Zukunft“. 2016 bewilligte die Aufbaubank mehr als 38.000 Anträge auf Mittel für den Bau von Schulen, Kitas und Krankenhäuser. Vor allem Kommunen profitieren.

Auf dem Gelände des früheren Robotron-Schulungszentrums in Leipzig entsteht der neue Hauptsitz der sächsischen Aufbaubank.

Quelle: Christian Modla

Dresden. Die Sächsische Aufbaubank hat 2016 knapp 38.600 Förderanträge und damit 22 Prozent mehr als im Vorjahr bewilligt. Insgesamt gewährte das Institut Zuschüsse, Darlehen und Bürgschaften im Volumen von 1,87 Milliarden Euro, wie es am Mittwoch mitteilte. Das seien fast 13 Prozent über dem Niveau des Vorjahres mit etwa 1,65 Milliarden Euro gewesen. Ein Grund für den Anstieg sei der Start des Förderprogrammes „Brücken in die Zukunft“, das vor allem den Kommunen zugute kommt, sagte Vorstandsvorsitzender Stefan Weber in Leipzig.

So seien gut 2200 Maßnahmen mit Kommunen in Sachsen auf den Weg gebracht worden, sagte Weber. Das Geld soll unter anderem in den Bau von Kitas, Schulen, Krankenhäuser und in die energetische Sanierung von Gebäuden fließen. Das Programm solle bis zum 31. Dezember 2018 umgesetzt sein.

Der neue Sitz in der Messestadt werde voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 fertiggestellt sein, sagte Weber. Die Baukosten seien mit etwa 110 Millionen Euro kalkuliert. Die Bank gehe jedoch aktuell von nicht unerheblichen Unwägbarkeiten hinsichtlich der Bausumme aus. Ein Grund seien derzeit Schwierigkeiten beim Ausheben der Baugrube, unter anderem wegen des hohen Grundwasserstandes. „Es ist, als würden wir ein Hafenbecken bauen.“

Mit 500 Beschäftigten werde etwa die Hälfte der derzeitigen Belegschaft am Hauptsitz tätig sein. Dieser war zum Jahresbeginn von Dresden nach Leipzig verlegt worden. „Wir werden einen Doppelstandort fahren“, sagte Weber. Die Landeshauptstadt Dresden sei wichtig wegen der dortigen Ministerien und Verbände, Leipzig habe eine hohe Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung Sachsens.

LVZ

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