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Wirtschaft Regional Schlecker-Transfergesellschaft: Sachsen und Sachsen-Anhalt wollen kaum Beitrag leisten
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft Regional Schlecker-Transfergesellschaft: Sachsen und Sachsen-Anhalt wollen kaum Beitrag leisten
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21:31 19.03.2012
Wird geschlossen: Die Schlecker-Filiale in der Leipziger Karl-Liebknecht-Straße. Quelle: Regina Katzer
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Berlin

So werden Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg einen Großteil der Lasten übernehmen, wie es aus gutinformierten Kreisen hieß. Die ostdeutschen Länder Sachsen und Sachsen-Anhalt hätten demnach allerdings kaum Bereitschaft erkennen lassen, einen Beitrag zur Transfergesellschaft zu leisten.

Die Transfergesellschaft soll nach der bisherigen Einigung keinen zentralen Sitz haben. Geplant ist laut Teilnehmern der Beratungen acht Transfergesellschaften in ganz Deutschland zu installieren. Diese sollen mitunter für mehrere Bundesländer zuständig sein. Zudem sollen sich die Transfergesellschaften auch nicht nur auf die Weiterbildung der gekündigten Schlecker-Mitarbeiter beschränken. "Ziel der Gesellschaften ist es, so viele Schlecker-Filialen wie möglich dank der Transfergesellschaft zu retten", sagte ein Teilnehmer der Beratungen.

Kai Kollenberg

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