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Schokoladenfabrik Halloren steigert sich 2011 zweistellig - Ausbau in Delitzsch

Schokoladenfabrik Halloren steigert sich 2011 zweistellig - Ausbau in Delitzsch

Die Halloren Schokoladenfabrik AG (Halle) hat im Vorjahr mehr Süßes verkauft und dabei gut verdient. Wie das börsennotierte Unternehmen am Donnerstag in Halle mitteilte, wurde 2011 ein Umsatz von 68,11 Millionen Euro erwirtschaftet.

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Süßes Erfolgsrezept: Die Halloren Schokoladenfabrik in Halle/Saale hat 2011 kräftig zugelegt.

Quelle: dpa

Halle. Das entspricht im Vergleich zu 2010 (60,65 Millionen Euro) einer Steigerung von 12,3 Prozent.

Wesentlich dazu beigetragen habe das Exportgeschäft. Unterm Strich habe das Unternehmen 2011 einen Gewinn von 2,6 Millionen Euro erzielt, fast eine Million Euro mehr als im Vorjahr (2010: 1,56 Millionen Euro).

Hohe Rohstoffkosten, vor allem für Zucker und Kakao, hätten aber das operative Geschäft extrem belastet. 2011 sei für die Süßwarenbranche ein ausgesprochen schwieriges Jahr gewesen. „Wir haben keine prosperierenden, wachsenden Märkte, sondern Rückgänge“, sagte der Vorstandsvorsitzende Klaus Lellé.

Das werde sich auch in den kommenden Jahren nicht ändern. Gründe dafür sehe er im Bevölkerungsrückgang, einem veränderten Einkaufsverhalten - „Die Menschen haben immer weniger Zeit“ - und im starken Preisdruck des Handels auf die Schokoladenhersteller.

Die Gesellschaft mit knapp 600 Mitarbeitern wolle in diesem Jahr dennoch ihren Umsatz um rund 26 Prozent im Vergleich zu 2011 auf mehr als 86 Millionen Euro erhöhen, sagte Finanzvorstand Andreas Stuhl. Das Vorsteuerergebnis soll auf 3,8 Millionen Euro gesteigert werden. Dazu will die Firma weiter neue Produkte auf den Markt bringen und investieren, so etwa eine Million Euro in das Werk in Delitzsch und 500 000 Euro am Stammsitz in Halle.

Das Auslandsgeschäft soll angesichts eines stagnierenden Marktes in Deutschland „maßgeblich weiter ausgebaut werden“, so im Nahen Osten, Asien und Amerika, sagte Lellé. Rund 9,25 Kilogramm Schokolade habe der Bundesbürger im Durchschnitt 2011 gegessen.

Das Exportgeschäft mache bei Halloren derzeit 25 Prozent des Umsatzes aus. Neue Kunden habe die Firma durch den Erwerb des Schokoladenwerkes Steenland Chocolate BV (Gouda) aus den Niederlanden gewonnen. Das Unternehmen hatte Halloren zum Ende 2011 gekauft. Seit 2007 ist die Firma aus Halle an der Frankfurter Börse notiert.

Den Aktionären von Halloren soll für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 laut Vorschlag des Aufsichtsrates eine Dividende von 0,25 Euro pro Aktie gezahlt werden. Darüber soll auf der Hauptversammlung der Gesellschaft am 19. Juni endgültig entschieden werden.

Die Firma Halloren, die auch in Cremlingen bei Braunschweig (Niedersachsen) produziert, ist nach eigenen Angaben mit mehr als 200 Jahren Geschichte die älteste Schokoladenfabrik Deutschlands. Zu den rund 180 Produkten im Sortiment gehört die „Original Halloren Kugel“. Von dieser Praline wurden 2011 laut Lellé rund 180 Millionen Stück verkauft - zweieinhalb pro Bundesbürger.

dpa

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