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Wirtschaft Regional Schweizer Stiftung fördert weiterhin Leipziger Sozial-Gründer
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft Regional Schweizer Stiftung fördert weiterhin Leipziger Sozial-Gründer
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18:34 15.06.2017
Weitere drei Jahre Förderung für angehende Sozialuntenehmer: Thomas Villmow (Drosos Stiftung) freut sich für Norbert Kunz (Social Impact gGmbH Deutschland) und Marcus Bittner (Social Impact Lab Leipzig) (v.r.n.l.). Quelle: Frank Schmiedel
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Leipzig

Eine gute Nachricht für die weiter wachsende Start-up-Szene der Messestadt: Das Social Impact Lab, Leipzigs bislang einziger Inkubator für soziales Unternehmertum, erhält auch in den kommenden drei Jahren finanzielle Förderung durch die Drosos Stiftung aus der Schweiz. Das gaben am Donnerstag Thomas Villmow (Programmverantwortlicher Drosos Stiftung), Norbert Kunz (Geschäftsführer der Social Impact gGmbH Deutschland) und Marcus Bittner (Standortleiter Leipzig) offiziell bekannt.

Bislang hat Drosos das Social Impact Lab seit der Aufbauphase mit rund einer Million Euro gefördert. Die Schweizer engagieren sich in dieser Form bereits seit August 2014 in Plagwitz. Die neue Förderphase wird bis einschließlich 2020 andauern. „Mit der erneuten Zusage der Drosos Stiftung wird die Grundfinanzierung des Leipziger Standorts erneut abgesichert sein“, erklärt Thomas Villmow. „Zukünftige Existenzgründer sowie Social Startups können weiterhin auf die Gründungsunterstützung dieses erfolgreichen Frühphaseninkubators zählen.“

Deutschlands Social-Impact-Lab-Geschäftsführer Norbert Kunz freut sich, dass die Leipziger Außenstelle bereits für 100 Einzelgründer und Teams Anlaufstelle und Sprungbrett zur Gründung des eigenen Sozialunternehmens geworden ist: „Eine positive Entwicklung seit der Gründung vor weniger als drei Jahren.“ In Deutschland gibt es acht Labs, darunter in Hamburg, Duisburg, Stuttgart und ganz neu in München.

Das Leipziger Social Impact Lab mit Sitz im Plagwitzer Stelzenhaus sucht auch weiterhin Gründungswillige, die ein Unternehmen mit sozialer und nachhaltiger Ausrichtung gründen möchten und sich das dazu notwendige Wissen und Können kostenfrei aneignen wollen. „Entscheidend ist bei uns eine gesellschaftlich nutzbringend Idee, aus der in Folge ein soziales Unternehmen werden kann“, umschreibt Marcus Bittner die Zugangsvoraussetzung für eine Bewerbung beim Lab. Eine Fachjury entscheidet in einem öffentlichen Pitch, ob diese Idee förderungswürdig ist und ob die angenommenen Gründer für einige Monate eine Förderung erhalten und in den Inkubator ziehen dürfen, so der Standortleiter.

Weitere Informationen und Tipps zur Anmeldung gibt es unter leipzig.socialimpactlab.eu

Frank Schmiedel

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