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So wenig Arbeitslose in Sachsen wie noch nie seit 1991

So wenig Arbeitslose in Sachsen wie noch nie seit 1991

Trotz Wirtschaftskrise ist die Zahl der Arbeitslosen in Sachsen 2009 auf den niedrigsten Stand seit 1991 gesunken. Im Jahresmittel waren 278 196 Menschen arbeitslos gemeldet.

Chemnitz. Das waren 1364 weniger als 2008, teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Chemnitz mit. Für den Rückgang machte Agenturchefin Jutta Cordt vor allem die Inanspruchnahme von Kurzarbeit verantwortlich.

Die Arbeitsagenturen gaben 2009 insgesamt 103 Millionen Euro für Kurzarbeitergeld aus - 2008 waren es lediglich 6 Millionen Euro. Bei einem leichten Rückgang der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um etwa 11 000 auf 1,41 Millionen stieg die durchschnittliche Arbeitslosenqote 2009 um 0,1 Punkte auf 12,9 Prozent.

Für 2010 rechnet Cordt mit „keiner größeren Freistellungswelle“, sondern höchstens etwas mehr als 300 000 Arbeitslosen. „Wir erwarten einen Anstieg, aber nicht so extrem.“

Deutlich über 300 000 lag die Arbeitslosenzahl zuletzt im Jahresmittel von 2007 mit 322 833. Optimistisch stimme sie, dass die Betriebe schon jetzt alles versuchten, um Facharbeiter zu halten. Es gebe bislang „keinen Hinweis darauf, dass der Rückgang der Kurzarbeit dazu geführt hat, dass die Arbeitslosigkeit steigt“.

Die Zahl der Kurzarbeiter war von 3000 Beschäftigten in 290 Betrieben im Oktober 2008 bis April 2009 auf den Höchststand von knapp 70 000 Arbeitnehmern in fast 3900 Unternehmen gestiegen.

Seit Mai gehe die Zahl zurück, im Herbst arbeiteten nur noch 47 000 Menschen verkürzt. Einen deutlichen Rückgang verzeichnete Cordt bei den Stellenangeboten: Mit knapp 90 000 Jobs gab es 2009 rund 10 000 Offerten weniger als 2008.

Die Ausgaben für Beschäftigung schaffende Maßnahmen wie ABM oder Ein-Euro-Jobs sanken deutlich um 65 Millionen auf zusammen noch 150 Millionen Euro.

Leistungen zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt finanzierten die Agenturen und Arbeitsgemeinschaften (ARGE) mit rund 716 Millionen Euro - das waren rund 10,4 Millionen Euro mehr als 2008. Arbeitslosengeld I und II beliefen sich auf knapp 2,2 Milliarden Euro.

dpa

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