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Streiks bei Mitteldeutscher Regiobahn beendet - Einigung auf "betriebsinterne Lösung"

Streiks bei Mitteldeutscher Regiobahn beendet - Einigung auf "betriebsinterne Lösung"

Die Streiks bei der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB) sind beendet. Betriebsrat und Geschäftsführung hätten sich auf eine betriebsinterne Lösung geeinigt, teilte die Veolia Verkehr Regio Ost GmbH am Mittwoch in Leipzig mit.

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Streiks beendet: ein Zug der Mitteldeutschen Regiobahn am Hauptbahnhof Leipzig. (Archivfoto)

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. Wie die Lösung genau aussehen wird, steht allerdings noch nicht fest. Die Ergebnisse des „Runden Tisches“ sollen nun in Betriebsvereinbarungen umgesetzt werden. „Ich kann noch nicht sagen, ob es alter Wein in alten Gläsern oder neuer Wein in neuen Gläsern wird“, sagte Manfred Ohme vom zuständigen Bezirksverband der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer.

Ohme bezog sich damit auf ein vorheriges Angebot der Arbeitgeber. Es sah Lohnsteigerungen von 12 Prozent für Lokführer und 20 Prozent für Kundenbetreuer vor. „Betriebsrat und Vertretung der streikenden Lokführer haben in einer verantwortungsbewussten Art und Weise die Interessen der Mitarbeiter und des Betriebes abgewogen und nun gemeinsam mit uns ein respektables Ergebnis erzielt. Das ist eine gute Nachricht für unser Unternehmen, aber vor allem für unsere Fahrgäste“, betonte MRB-Geschäftsführer Dirk Bartels. Auch der Chef des Betriebsrates, Sebastian Reisig, zeigte sich zufrieden. Man habe die Geschäftsleitung und den Veolia-Konzern mit großem Durchhaltevermögen zu zahlreichen Zugeständnissen gebracht.

Die Streiks bei der Mitteldeutschen Regiobahn erstreckten sich über einen Zeitraum von mehreren Monaten. Als Folge davon kam es zu Zugausfällen, Verspätungen und Ersatzverkehr mit Bussen. „Solche Begriffe wie Basisfahrplan oder ad-hoc-Streik gehören nun erstmal der Vergangenheit an“, sagte Bartels. 

dpa

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