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Unruhen in arabischen Ländern belasten DHL-Geschäft kaum

Unruhen in arabischen Ländern belasten DHL-Geschäft kaum

Die bürgerkriegsähnlichen Zustände in Libyen und anhaltende politische Unruhen in arabischen Ländern beeinflussen das Geschäft von DHL im Nahen Osten nur geringfügig.

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Quelle: dpa

Leipzig. „Wir haben in den vergangenen Wochen nur leichte Rückgänge beim Expressgeschäft verzeichnen müssen“, sagte Chris Bresnahan, zuständig für das operative Geschäft des Konzerns im Nahen Osten, Afrika sowie dem asiatisch-pazifischen Raum, im Gespräch mit der "Leipziger Volkszeitung" (Donnerstagausgabe).

Bresnahan, der zuvor von Leipzig aus die DHL-Drehkreuz-Operationen in Europa geleitet hatte, rechne aber über das Jahr mit keinen Umsatzeinbußen. Südostasien, der pazifische Raum sowie der Nahe Osten, so Bresnahan weiter, blieben Wachstumstreiber des Konzerns. „Wir haben die Wirtschaftskrise hinter uns gelassen. Vor allem China und Indien werden wieder mit erwarteten zweistelligen Wachstumsraten im laufenden Jahr unser Geschäft nachhaltig ankurbeln“, zitiert das Blatt Bresnahan. Zudem habe sich die politische Lage in Ägypten, Tunesien und Bahrain im Gegensatz zu Libyen in den letzten Wochen beruhigt. Bresnahan: „Ich bin optimistisch für 2011.“

Asien und der Nahe Osten zählten für DHL bereits in den vergangenen Jahren zu den wichtigsten Wachstumsmärkten. Allein in dieser Geschäftsregion wickelt der Expressdienstleister im Durchschnitt pro Tag fast 600 Flüge ab. 2009 beförderte DHL über 214 Millionen Lieferungen mit mehr als 1,4 Millionen Tonnen von 620 000 Kunden, meistens über die zentralen Drehkreuze in Hongkong und Dubai. 2007 gründeten DHL Express und Lufthansa Cargo eigens für diesen schnell wachsenden Markt mit Aerologic sogar eine Frachtlinie, die Direktflüge zu vielen Standorten in Asien anbietet.

Die Deutsche Post wird ihre genauen Zahlen für 2010 heute auf ihrer Bilanzpressekonferenz in Bonn vorstellen. Vorstandschef Frank Appel hatte im Vorfeld bereits mehrmals angekündigt, dass die Expresssparte erstmals einen erheblichen Beitrag zum Gewinn des Konzerns erwirtschaften werde. Die Deutsche Post ist der größte Logistikkonzern der Welt. DHL ist weltweit Marktführer, hatte in der Vergangenheit aber mit schlechten Zahlen in den USA zu kämpfen und musste dort Milliardenverluste verbuchen.

bos

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