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Whiskey, Spargel und Schokolade: Ostdeutsche Brauer entdecken Gourmet-Bier-Trend

Whiskey, Spargel und Schokolade: Ostdeutsche Brauer entdecken Gourmet-Bier-Trend

Deutschen Bierfans dürstet es nach etwas Neuem: Angesichts sinkender Umsätze der Bier-Brauereien in den vergangenen Jahren wollen ostdeutsche Unternehmen mit außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen wieder Lust auf Bier machen.

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Mit speziell gebrauten Gourmet-Biersorten wie Whiskey, Spargel oder Portwein wollen sich auch ostdeutsche Brauereien den sogenannten „Craft-Bier“-Trend zunutze machen.

Quelle: Sächsischer Brauerbund

Leipzig. Mit speziell gebrauten Gourmet-Biersorten wie Whiskey, Spargel oder Portwein wollen sich die Braustätten den sogenannten „Craft-Bier“-Trend zunutze machen. Das Besondere an Craft-Bier: die speziellen Aromen und die ausschließliche Handarbeit. Dabei hoffen Unternehmer, mit dem neuen Zeitgeschmack das Interesse an Bier zu wecken.

„Das ist eine Reaktion auf den Verlust von Verbraucherschichten“, so der Vorsitzende des Sächsischen Brauerbundes, Reinhard Zwanzig, gegenüber LVZ-Online. „Besonders diejenigen, die schon über 30 sind und etwas Neues oder Außergewöhnliches ausprobieren wollen, hoffen wir durch diese Biere zu gewinnen.“

Der Craft-Bier-Trend stammt ursprünglich aus den USA und wurde in Deutschland zunächst von kleinen Keller-Brauereien aufgegriffen. Zum „Tag des Bieres“ am Mittwoch sind auch einige aus Sachsens vielfältiger Bierszene mit dabei: Aus dem Vogtland werden beispielsweise alte Geschmackstraditionen frisch als Bürgerbräu-Vollbier eingebraut. Limitierte Editionsbiere mit speziellem Whiskymalz und bestimmten Aromahopfen kommen aus der Lausitz, und in der Chemnitzer Region wird mit Bio-Bier experimentiert.

„Natürlich haben sich die meisten Bierfreunde auf ihre Lieblingsmarke ziemlich festgelegt. Da spielen die regionale Verbundenheit und die persönlich bevorzugte Geschmacksnote eine entscheidende Rolle“, erklärt der Präsident des Sächsischen Brauerbundes, Stephen Dittmar, in einer Pressemitteilung. Trotzdem erleben deutsche Brauereien eine höhere Nachfrage nach besonderen Biersorten. Damit wollen die Brauer das Interesse am Biergenuss wieder wecken und sinkende Umsätze bekämpfen.

Deswegen bietet seit dem 1. April die Köstritzer Schwarzbierbrauerei aus Ostthüringen ein Pale Ale nach englischem Vorbild an - mit fruchtig-herben Citrusnoten. Bei der Görlitzer Landskronbrauerei kommen auch Whiskymalz und spezielle Portweinhefe zum Einsatz.

„Vom Brauen, Abfüllen bis hin zum Aufbringen der Etiketten wird das Craft-Bier ausschließlich von Hand verarbeitet“, erläutert Geschäftsführerin Katrin Bartsch. Die Auflage ist limitiert, rund 15.000 Flaschen pro Jahr gehen über den Ladentisch. Die Klosterbrauerei im brandenburgischen Neuzelle hat mehr als 40 verschiedene Biere im Angebot, darunter mit Spargelsaft versetztes Bier - passend zur Saison.

Krysta Brown

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