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Wirtschaft Regional Wirtschaftsprofessor Zimmermann fordert Punktesystem für Zuwanderung
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17:33 23.04.2015
Wirtschaftsprofessor Klaus F. Zimmermann fordert für Deutschland ein Punktesystem zur Regelung der Zuwanderung. Quelle: dpa
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Zugleich würden über ein derartiges System auch die Bedingungen geregelt, um Bewerber abzuweisen, die nicht gebraucht würden.

 

Der langjährige Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sagte, erforderlich sei eine Politik, die von vornherein auf das Bleiben abziele. Daher sei die gesellschaftliche Integration wichtig. Das fange bei den Sprachkenntnissen an und setze sich im sozialen Engagement in Vereinen und in den Parteien fort. "Da kann ein System, das für Integrationsleistungen Punkte vergibt, Anreize schaffen. Von der Idee her kann das beispielsweise bedeuten: Wer bereit ist, sich in weniger konzentrierten Regionen anzusiedeln und zu engagieren, erhält dafür Punkte, steigert seine Zuwanderungschancen", sagte Zimmermann.

 

Er betonte, auch angesichts der demografischen Entwicklung sei Zuwanderung erforderlich. "Unsere sozialen Sicherungssysteme können so, wie sie jetzt aufgestellt sind, nicht gehalten werden ohne mehr Zuwanderung." Benötigt würden jährlich zwischen 400.000 und 600.000 Zuwanderer.

Das vollständige Interview mit Klaus F. Zimmermann lesen Sie in der Freitag-Ausgabe der LVZ oder im E-Paper.

Ulrich Milde

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