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Wirtschaft Regional Wittenberg und Leipzig übernehmen weitere Anteile an Gas-Konzern VNG
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft Regional Wittenberg und Leipzig übernehmen weitere Anteile an Gas-Konzern VNG
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17:23 04.03.2015
Blick auf die Konzernzentrale der Verbundnetz Gas AG (VNG) in Leipzig (Archivbild). Quelle: dpa
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Die Stadtwerke Nordhausen hatten im vorigen Jahr bekanntgegeben, sie wollten sich von ihren VNG-Anteilen trennen, um mit dem eingenommenen Geld zu investieren.

Das Aktienpaket wurde zu 79 Prozent von der LVV und zu 21 Prozent von den Stadtwerken Wittenberg gekauft. Die Anteile bleiben damit bei den kommunalen Eignern. 25,79 Prozent der Anteile entfallen auf die Gruppe der kommunalen Anteilseigner, die in der Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft VUB gebündelt sind. Sie verfügen damit über eine Sperrminorität und können etwa die Zerschlagung der VNG oder die Verlegung des Firmensitzes verhindern.

Doch die Front bröckelt. Leere Kassen wollen gefüllt sein.  Ihre Anteile verkauft haben bisher Jena und Halle. Erfurt bietet gerade seine Aktien an. Bisher ist es den verbleibenden kommunalen Eignern gelungen, die Anteile zu übernehmen und so ein Auseinanderbrechen der Sperrminorität zu verhindern. Größter Anteilseigner ist der Oldenburger Energieversorger EWE mit knapp 64 Prozent. Gazprom Germania hält 10,52 Prozent.

lvz

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