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Wirtschaft Regional enviaM-Chef: Einheitliche Netzentgelte beim Strom ungerecht
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft Regional enviaM-Chef: Einheitliche Netzentgelte beim Strom ungerecht
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22:02 16.04.2015
Rund 52 Prozent des Strompreises machen heute Steuern und Abgaben aus. Quelle: Jens Büttner
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Chemnitz

Das würde die Stromkunden im Osten auf lange Sicht zusätzlich belasten, sagte er am Donnerstag. „Das wäre ungerecht.“

Die Strompreise seien im Osten schon jetzt deutlich höher. Die Gewinnung erneuerbarer Energie sei dort weiter vorangetrieben, die Stromnetze weiter ausgebaut worden. Diese Investitionen würde über die Entgelte nun selbst bezahlt. Bei bundeseinheitliche Netzentgelten, müssten die Menschen im Osten auch für den Energieumbau im Westen aufkommen. „Das kann nicht sein.“

Laut Hartmann hat die vom Bund in diesem Jahr geplanten Neuregelung von Anreizen für Verteilnetzbetreiber und der Netzentgelte für Ostdeutschland grundlegende Bedeutung. Netzbetreiber mit viel erneuerbarer Energie brauchten bessere Investitionsbedingungen. Mehrbelastungen seien dabei aber zu berücksichtigen. Es sei auch denkbar, etwa die Betreiber der alternativen Energieanlagen an den Netzausbaukosten zu beteiligen.

Die enviaM-Gruppe versorgt in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg rund 1,4 Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wärme und Energie-Dienstleistungen. (dpa)

LVZ

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