Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -3 ° Nebel

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Zehn Milliarden für Griechenlands Banken sollen rasch fließen

EU Zehn Milliarden für Griechenlands Banken sollen rasch fließen

Die Geldgeber wollen Finanzspritzen von bis zu zehn Milliarden Euro für Griechenlands Banken rasch freigeben. Dafür müssten aber noch Bedingungen erfüllt werden, sagte der Chef des Eurorettungsschirms ESM, Klaus Regling.

Voriger Artikel
VW-Affäre: 540 000 Diesel brauchen mehr als nur neue Software
Nächster Artikel
Wirtschaft fürchtet Millionenkosten wegen Lufthansa-Streik

Im Detail wird in Athen noch hart verhandelt. Doch für neue Rettungsmilliarden soll es bald grünes Licht geben. In Brüssel ist - mal wieder - von einer entscheidenden Woche die Rede.

Quelle: Orestis Panagiotou/Archiv

Brüssel. "Ich hoffe, das kann im Laufe dieser Woche passieren."

Die zehn Milliarden Euro für die Geldhäuser könnten "vergleichsweise schnell" zur Verfügung gestellt werden. Der deutsche Finanzfachmann machte gleichzeitig deutlich, dass die griechischen Banken weniger Geld bräuchten als zunächst erwartet. Deshalb dürfte der Rahmen des im Sommer vereinbarten neuen Rettungsprogramms von bis zu 86 Milliarden Euro nicht komplett ausgeschöpft werden. "Das sind gute Nachrichten für Griechenland", resümierte Regling.

Auch eine weitere Kreditrate von zwei Milliarden Euro zugunsten des griechischen Haushalts soll rasch freigegeben werden. Ein wichtiger Streitpunkt zwischen den Geldgebern und der Links-Rechts-Regierung ist aber noch der Schutz ärmerer Bürger. Athen besteht darauf, diese vor einer Beschlagnahmung ihrer Wohnung zu schützen, falls sie Kredite nicht bezahlen können. "Ich bin zuversichtlich, dass es eine Lösung geben wird", sagte EU-Währungskommissar Pierre Moscovici, der unlängst in Athen war.

Bei dem Minister-Treffen wurde deutlich, das vor allem bei den Finanzspritzen für die Geldhäuser die Zeit knapp wird. Die Banken-Rekapitalisierung soll noch 2015 abgeschlossen werden. "Wir konzentrieren uns jetzt auf die Bankenfragen", bilanzierte Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble bemängelte, Athen habe noch keinen Vorschlag für eine neue Einrichtung gemacht, die griechisches Staatseigentum zur Privatisierung anbieten soll. "Griechenland hat sich verpflichtet, einen ersten Entwurf im Laufe des Oktobers vorzulegen. Der liegt nicht vor", bilanzierte der CDU-Politiker mit Blick auf den Privatisierungsfonds. Dijsselbloem versicherte, zu diesem Fonds solle es auch in der laufenden Woche eine Lösung geben.

Aus dem Hilfsprogramm zur Abwendung einer Staatspleite wurden 13 Milliarden Euro bereits im Sommer ausgezahlt. Die Überprüfung des Programms dauert länger als erwartet, unter anderem wegen der Neuwahlen in Griechenland im September.

Dijsselbloem sagte, er sei dafür, Mitgliedstaaten mit einem hohen Zustrom von Flüchtlingen bei der jährlichen EU-Haushalts- und Wirtschaftskontrolle entgegenzukommen. Italien oder Österreich hatten darauf gedrungen, Kosten für die Aufnahme von Flüchtlingen in Anschlag zu bringen. Im Euro-Stabilitätspakt gibt es die Möglichkeit, "außergewöhnliche Umstände" bei der Beurteilung staatlicher Budgets zu berücksichtigen. Kommissar Moscovici sicherte eine Untersuchung "Fall für Fall" zu. Die Behörde wird sich noch im laufenden Monat zu den Haushaltsentwürfen für 2016 äußern.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
DAX
Chart
DAX 10.529,50 -0,04%
TecDAX 1.687,00 -0,51%
EUR/USD 1,0673 +0,12%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. TELEKOM 14,69 +0,71%
BAYER 87,21 +0,71%
HEID. CEMENT 83,50 +0,67%
DT. BANK 14,73 -1,98%
VOLKSWAGEN VZ 118,37 -0,71%
LUFTHANSA 12,14 -0,50%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Bakersteel Global AF 158,73%
Structured Solutio AF 154,97%
Stabilitas PACIFIC AF 151,07%
AXA IM Fixed Incom RF 141,93%
Crocodile Capital MF 122,39%

mehr

  • Jetzt einschalten!

    Begeistern Sie Ihre Kunden mit Ihren eigenen Angeboten & Informationen auf großen Bildschirmen – spielend einfach mit der LVZ Mediabox. mehr

  • Unsere Empfehlung

    Kein Display? Kein Problem! Von 22 bis 55 Zoll - mit unseren Mediabox-Komplettsystemen bieten wir Ihnen immer die individuell passende Lösung an. mehr

  • Top Preis

    Sie besitzen bereits einen Display? Mit der LVZ Mediabox steuern Sie ihre individuelle Sendeschleife bequem über das Internet. mehr

  • Sie bestimmen das Programm

    Individuell und aktuell: Ihre Informationen, Angebote und Aktionen sowie News der LVZ und von N24 auf der LVZ Mediabox mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten LVZ das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr

  • Onlineabo

    "LVZ-Online Extra" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kö... mehr