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Wirtschaft Zeitung: GM droht Strafverfahren wegen defekter Zündschlösser
Nachrichten Wirtschaft Zeitung: GM droht Strafverfahren wegen defekter Zündschlösser
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16:00 09.06.2015
GM-Zentrale in Detroit: Für den größten US-Autobauer General Motors könnte der Skandal um defekte Zündschlösser ein juristisches Nachspiel haben. Foto: Jeff Kowalsky/Archiv
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New York

n.

Die Opel-Mutter GM kämpft wegen fehlerhafter Zündschlösser, die in voller Fahrt in die Aus-Position zurückspringen können, mit Massen-Rückrufen und Entschädigungsforderungen. Bereits im August 2014 hatte die Zeitung über Untersuchungen von US-Ermittlern berichtet. Geprüft würden mögliche Vertuschungen der GM-Rechtsabteilung, die die Rückrufe der betroffenen Autos verzögert haben könnten, hieß es damals.

Nun schreibt das Blatt, der New Yorker Staatsanwalt Preet Bharara könne den Fall als kriminell einstufen. Er bereite ein ähnliches Verfahren wie im Fall Toyota vor. Der japanische Konzern musste im März 2014 wegen klemmender Gaspedale und rutschender Fußmatten im Rahmen eines Vergleichs 1,2 Milliarden Dollar zahlen, um ein Strafverfahren abzuwenden. Ein GM-Sprecher betonte, man werde weiter in vollem Umfang mit den Ermittlern kooperieren.

dpa

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