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Wirtschaft Zugfahren wird ab Sonntag teurer
Nachrichten Wirtschaft Zugfahren wird ab Sonntag teurer
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09:10 09.12.2016
Ab Sonntag müssen Bahn-Kunden tiefer in die Tasche greifen. Quelle: dpa
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Berlin

Im Fernverkehr erhöht die Deutsche Bahn die Fahrpreise im Durchschnitt um 1,3 Prozent, im Regionalverkehr außerhalb der Verkehrsverbünde um 1,9 Prozent. Besonders betroffen sind Fernpendler, Viel- und Spontanfahrer: Streckenzeitkarten kosten durchschnittlich 3,9 Prozent mehr, die Bahncard 100 - ein Pauschalpreis für alle Strecken - 2,5 Prozent, der Flexpreis 1,9 Prozent.

Bis Ende 2017 testet die Bahn bundesweit einen Flexpreis (früher: Normalpreis), der für dieselbe Strecke tageweise schwankt. Die Fahrt von Frankfurt nach München etwa kostet dann abhängig von der Nachfrage am jeweiligen Tag 100, 103 oder 106 Euro.

Mehr Verbindungen im Fernverkehr

Mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag bietet die Bahn im Fernverkehr einige zusätzliche Verbindungen an. Zugleich stellt das Unternehmen seine klassischen Nachtzüge mit Schlaf- und Liegewagen ein. Stattdessen bieten die Österreichischen Bundesbahnen acht Nachtzugverbindungen in Deutschland an, etwa halb so viele wie bisher die Deutsche Bahn.

Statt Schlafwagen bietet die Bahn Reisenden nun in jeder Nacht acht gewöhnliche IC- und ICE-Fahrten an. Neu ist etwa eine nächtliche IC-Direktverbindung von Bremen, Osnabrück und Münster nach Freiburg und Basel. Auch zwischen Köln und Berlin werden täglich nächtliche Intercity-Züge fahren.

Bahn setzt doppelstöckige Züge ein

Zwischen Frankfurt am Main, Köln und Brüssel fahren ab 11. Dezember zwei zusätzliche ICE-Paare täglich am Morgen und am Nachmittag, freitags und sonntags soll in der Mittagszeit ein Zugpaar hinzukommen. Zwischen Frankfurt, Köln und Amsterdam werde das Angebot ebenfalls verbessert, teilte die Bahn mit.

Auch abseits großer Städte wird es vor allem frühmorgens, abends und zum Wochenende zusätzliche Verbindungen geben. Die Reise von München nach Kiel etwa soll einmal täglich ohne Umstieg möglich sein. Wie bereits angekündigt, werden zwischen Dresden und Köln weitgehend doppelstöckige IC-Züge rollen. Deren Einsatz war wegen diverser Mängel um rund zehn Monate verschoben worden.

Von RND/dpa/are

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