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09:25 14.03.2018
Teenager, die auf Smartphones starren: Auf lange Sicht besteht die Gefahr, kurzsichtig zu werden. Quelle: RND
Hannover

Tablet, Smartphone und Computer sind heute aus dem Alltag kaum noch wegzudenken. Jüngere Menschen sind mit den Geräten quasi aufgewachsen. Doch das ständige Schauen auf Bildschirm und Display ist schlecht für die Augen. In China, Taiwan oder Südkorea, wo die Nutzung digitaler Medien besonders stark verbreitet ist, sind bereits 80 bis 90 Prozent der Kinder und Jugendlichen kurzsichtig. In Deutschland ist von den jungen Erwachsenen „nur“ jeder Zweite betroffen – doch mit steigender Tendenz.

Bildschirmarbeit fördert Augenprobleme

Auch im Job lässt sich die Bildschirmarbeit oft nicht vermeiden. Viele Arbeitnehmer leiden darunter: 80 Prozent der Menschen, die täglich länger als drei Stunden vor dem Rechner sitzen, klagen laut dem Berufsverband der Augenärzte Deutschlands über Probleme mit den Augen – vor allem über trockene Augen, verschwommene Sicht und Lichtempfindlichkeit. Dazu kommen oft noch Kopfschmerzen.

Abschweifen dringend erlaubt

Doch man kann versuchen, die Belastung der Augen zumindest zu reduzieren. Wichtig ist dabei, nicht zu nah vor dem Bildschirm zu sitzen, und einen Abstand von 50 bis 70 Zentimetern einzuhalten. Bei schwer lesbaren Texten sollte man lieber die Vergrößerungsfunktion wählen, anstatt näher an den Computer heranzurücken.

Das starre Betrachten des Bildschirms ermüdet die Augen. Experten raten deshalb: Richten Sie den Blick alle 20 Minuten für 30 Sekunden auf einen Punkt in der Ferne, so kann sich das Auge entspannen. Vermeiden Sie die übermäßige Nutzung von Smartphone und Computer in der Freizeit.

Ab in die Natur für gesunde Augen

Insgesamt sollte man nicht mehr als 30 Stunden pro Woche auf seine elektronischen Medien schauen. Tageslicht und Aufenthalte in der Natur sind ein optimaler Ausgleich – am besten 15 Stunden pro Woche. Für Kinder ist das Spielen im Freien besonders wichtig. So brauchen Kinder, die sich regelmäßig und häufig draußen aufhalten, später seltener eine Brille.

Von Irene Habich/RND

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