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11:13 14.02.2017
ESA-Illustration zur Suche nach exoplanetaren Systemen Quelle: ESA/dpa
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Santa Cruz

Mehr als 100 Planeten-Kandidaten bei anderen Sternen haben Wissenschaftler mit Hilfe eines Observatoriums auf Hawaii entdeckt. Die potenziellen Exoplaneten seien bei der Analyse von Daten eines Spektrometers aus den vergangenen 20 Jahren gefunden worden, teilten die Forscher mit.

Messungen von mehr als 1600 Sternen

Möglicherweise sei das aber längst noch nicht alles, was in den fast 61.000 individuellen Messungen von mehr als 1600 Sternen stecke, hieß es. Deswegen würde die Daten nun komplett online gestellt. Es handele sich dabei um den größten je veröffentlichten Datensatz zu Exoplaneten-Messungen.

Die ersten Exoplaneten wurden bereits in den 1980er Jahren entdeckt. Es handelt sich dabei um planetenartige Himmelskörper, die nicht unserem Sonnensystem angehören. Mittlerweile wurden rund 3450 bestätigte Kandidaten für Exoplaneten bei anderen Sternen gefunden.

Exoplanet, Zwergplanet, Kleinplanet

In unserem Sonnensystem finden sich drei Planetenklassen. Neben „echten“ Planeten wie Merkur, Neptun, Jupiter und Co. gehören dazu Zwergplaneten (unter anderem Pluto, Ceres, Eris) sowie Kleinplaneten.

Die neue Planetendefinition gilt seit August 2006. Die Neuordnung wurde damals aufgrund der zunehmenden Zahl von entdeckten Himmelskörpern geschaffen. Um als Planet zu gelten, müssen seitdem drei Kriterien erfüllt sein:

  • Der Himmelskörper muss auf einer kreisnahen Bahn die Sonne beziehungsweise einen Stern umrunden und darf selbst kein Stern sein.
  • Er muss so viel Masse haben, dass er aufgrund der eigenen Schwerkraft kugelförmig geworden ist.
  • Er muss seit seiner Entstehung die Umgebung seiner Umlaufbahn von kleineren Körpern frei geräumt haben.

Von dpa/RND/zys

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