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Wissen Intimrasur steigert Risiko für sexuelle Infektionen
Nachrichten Wissen Intimrasur steigert Risiko für sexuelle Infektionen
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11:23 07.12.2016
Viele Menschen rasieren ihren Intimbereich – das kann zu einer schnelleren Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten führen. Quelle: dpa
San Francisco

Menschen, die sich regelmäßig einer Intimrasur unterziehen, erkranken viermal häufiger an sexuellen Infektionen als solche, die die Schamhaare unangetastet lassen. Das Risiko, Herpes, Syphilis oder Genitalwarzen zu bekommen, steigt mit der Häufigkeit der Haarentfernung, ergab eine neue Studie.

Trotzdem will das Team um Benjamin Breyer von der Universität von Kalifornien keine ursächliche Beziehung sehen. Denn schon leichte Verletzungen könnten das Eindringen von Erregern erleichtern. Darüber hinaus wollen die Wissenschaftler nicht ausschließen, dass Leute, die sich rasieren, generell beim Sexualverkehr leichtsinniger sind und auch riskantere Stellungen bevorzugen, heißt es in der Studie, die im Fachmagazin „Sexually Transmitted Infections“ veröffentlicht wurde.

„Nicht gleich nach der Rasur sexuell aktiv werden“

Für Lehrstuhlinhaber und Urologe Breyer sind noch weitere Untersuchungen nötig, um endgültige Schlüsse zu ziehen. „Aber es könnte vielleicht schon helfen, nicht gleich nach der Rasur sexuell aktiv zu werden.“

Laut Studie gaben 84 Prozent der befragten Frauen und 66 Prozent der Männer an, sich besser zu fühlen, wenn es untenrum kahl ist.

Von RND/Dierk Sinderman

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