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10:15 17.11.2016
Beschäftigt Studenten nun auch offiziell: Homer J. Simpson  Quelle: dpa/20th Century Fox
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Glasgow 

Aristoteles, Immanuel Kant, Homer Simpson: Die Universität Glasgow bietet demnächst Kurse an, die die Kult-Comicserie „Die Simpsons“ aus philosophischer Sicht betrachtet.

Das tollpatschige und bierliebende Familienoberhaupt Homer sei ein vielschichtiger Charakter, sagte der zuständige Philosophiedozent John Donaldson der BBC. „Er hat eine kindliche Lebensfreude, will immer das Richtige tun und ist ein treuer Familienvater.“ Das Seminar wolle die aristotelische Tugendethik mit der gelben Cartoon-Figur abgleichen.

„Jetzt weiß ich, wie sich Gott fühlt“

Bei Fans ist Homer Simpson schon länger für seine oft philosophisch-angehauchten Sprüche Kult („Ich hasse mittlerweile meine eigene Schöpfung. Jetzt weiß ich, wie sich Gott fühlt.“). Für den eintägigen Kurs „D'oh! Die Simpsons präsentieren Philosophie“, für den sich alle Interessieren anmelden können, gibt es bislang vier Termine im Januar und Februar 2017. 

Zuletzt hatten Homer Simpson und seine Familie erst rund um die US-Präsidentschaftswahl für Aufsehen gesorgt. Die Macher der US-Zeichentrickserie hatten bereits vor 16 Jahren hellseherische Fähigkeiten bewiesen. In der im Jahr 2000 in den USA ausgestrahlten Folge „Barts Blick in die Zukunft“ hatte der frisch gewählte US-Präsident Donald Trump seine fiktive Amtszeit gerade beendet - und Amerika in den Ruin getrieben.

In der kurz nach der Wahl erfolgten Ausstrahlung der neuesten Folge nahmen die Simpsons-Macher darauf wieder Bezug. „Being right sucks“ (etwa: „Recht haben ist ätzend“), schreibt Bart im Vorspann an die Tafel seiner Grundschule. Die Macher bestätigten auf Twitter, dass die Szene ein „Update der Vorhersage einer Trump-Präsidentschaft“ aus dem Jahr 2000 sei.

Der Autor der damaligen Folge hatte sich bereits im März geäußert: Trump als einen Präsidenten mit verheerender Bilanz zu zeichnen, sei „eine Warnung an Amerika“ gewesen, sagte Dan Greaney im März dem „Hollywood Reporter“. Es habe zu der Aussicht gepasst, dass „Amerika verrückt wird“.

Von dpa/zys/RND

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