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Wissen Im Norden ist man am entspanntesten
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16:19 12.10.2016
Laut einer aktuellen Forsa-Studie ist der Job Stressfaktor Nummer eins. Quelle: dpa
Berlin/Hamburg

61 Prozent der Bundesbürger empfinden mindestens manchmal Druck. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK), die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde.

Unterschiede zwischen Nord- und Süddeutschland

Außerdem untersuchten die Forscher, wie Stress im Alltag in den unterschiedlichen Regionen Deutschlands erlebt wird. Demnach fühlen sich Menschen in Norddeutschland weniger gestresst als ihre Landsleute im Süden.

Bei den Menschen in Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Bremen beträgt der Anteil der manchmal oder häufiger Gestressten „nur“ 54 Prozent. In Baden-Württemberg ist der Stresspegel mit 68 Prozent am höchsten.

Die größten Stressfaktoren:

Der Job ist Stressfaktor Nummer eins. Danach folgen eigene hohe Ansprüche und Termine in der Freizeit. Knapp jeder dritte Berufstätige ist zudem von der ständigen Erreichbarkeit auch nach Feierabend gestresst. Das spreche nicht für eine gesunde Unternehmenskultur, sagte TK-Chef Jens Baas.

Hobbys, Nichtstun, Freunde und Familie brachten jedem siebten Befragten den nötigen Ausgleich. Knapp 30 Prozent gaben an, nach Feierabend bei Computerspielen und in sozialen Netzwerken Entspannung zu suchen.

Davor warnte Baas: „Wenn man seinen Feierabend in der gleichen passiven Haltung vor dem flimmernden Bildschirm verbringt wie zuvor den Arbeitstag, ist das natürlich kein Ausgleich.“

Wo leben die glücklichsten Deutschen?

Dabei gaben neun von zehn Befragten an generell zufrieden zu sein – und zwar unabhängig davon wo sie in Deutschland leben. Allerdings gab bei den Befragten, die sich sogar als sehr glücklich einschätzten einige Unterschiede. Besonders glücklich sind sie in Baden-Württemberg, Berlin und Brandenburg.

Von RND/dpa

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