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18:03 03.06.2018
Nadine Nentwig arbeitet als Texterin, Bloggerin und Redakteurin. Ihre Erfahrungen hat sie in dem Ratgeber „Kluge Frauen scheitern anders“, Eden Books, verarbeitet. Quelle: privat
Köln

Nur, wer klar und deutlich sagen kann, was er will, bekommt es am Ende auch. Wer sich im Job durchsetzen will, muss also lernen, Klartext zu sprechen. Wie das geht, zeigen die folgenden Tipps:

Setzen Sie sich ein klares Ziel:Die Grundvoraussetzung, um im Job voranzukommen, ist zu wissen, wohin Sie überhaupt wollen. Definieren Sie ein klares Ziel, und zwar so konkret wie möglich. Was genau wollen Sie bis wann erreichen? Überlegen Sie sich außerdem, wie Sie dieses Ziel erreichen können, welche Schritte dafür nötig sind und welche Rahmenbedingungen dafür gegeben sein müssen. Sie werden sehen: Sobald Sie Ihr Ziel klar vor Augen haben, ergeben sich Ihre Prioritäten wie von selbst und Sie wissen genau, wann es nötig ist, Nein zu sagen. Der Wunsch nach der Erfüllung Ihres Ziels gibt Ihnen die Stärke, die Sie brauchen, um sich durchzusetzen.

Zeigen Sie Präsenz: Speziell Frauen neigen dazu, sich gerne mal zurückzunehmen – selbst wenn es die Situation gar nicht erfordert. Bei Besprechungen setzen sie sich in die hinterste Reihe, kreuzen die Beine, legen die Unterlagen auf den Schoß. Bloß nicht zu viel Platz beanspruchen, scheint eine unausgesprochene Regel zu lauten. Wer sich allerdings durchsetzen möchte, muss Präsenz zeigen. Sprechen Sie laut, klar und deutlich, nehmen Sie Raum ein. Breiten Sie Ihre Unterlagen auf dem Tisch aus, stellen Sie die Beine fest auf den Boden, machen Sie ausladende Gesten. Lassen Sie Ihr Umfeld wissen: Sie sind da!

Stellen Sie sich Ihren Ängsten: Stellen Sie sich vor, was im schlimmsten Fall passieren könnte, wenn Sie zum Beispiel einem Kunden oder einem Vorgesetzten ein Anliegen – etwa eine Gehaltserhöhung oder ein festes Honorar – vortragen. Dass Ihr Gegenüber Nein sagt? Dass er/sie Ihre Forderung völlig unangemessen findet? Tipp: Überlegen Sie sich im Vorfeld, wie Sie konstruktiv auf eine negative Rückmeldung reagieren könnten. Legen Sie sich ein paar starke Argumente zurecht, die Sie in diesem Fall vorbringen können. Stellen Sie Fragen. Und wenn es trotzdem nicht klappt, denken Sie immer daran: Eine negative Antwort ist immer noch besser als gar keine. Oder anders gesagt: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Nehmen Sie Gegenwind als Ansporn: Natürlich wird es vorkommen, dass Menschen irritiert sind, wenn Sie plötzlich klare Kante zeigen, auch mal Nein sagen oder aktiv etwas einfordern. Das müssen Sie leider in Kauf nehmen. Was nicht heißt, dass Sie zum Erreichen Ihrer Ziele über Leichen gehen sollen. Wer ehrlich sagt, was er will, authentisch seine Interessen vertritt und diese freundlich und sachlich vorbringt, mit dem kann wohl so ziemlich jeder umgehen. Und diejenigen, die ein Problem damit haben, beneiden Sie vielleicht insgeheim um Ihr Durchsetzungsvermögen und Ihre Willenskraft. Deshalb: Sehen Sie den Gegenwind als Kompliment und nehmen Sie ihn als Ansporn, um es Ihren Kritikern zu beweisen.

Legen Sie sich die richtige Denkweise zu:Wir alle tragen negative Verhaltens- und Denkmuster in uns, die unser tägliches Handeln unbewusst beeinflussen und uns in bestimmten Situationen ausbremsen. Das Gute: Sie können diese alten Denkmuster überwinden und Ihre Einstellung und Haltung neu programmieren. Das geht natürlich nicht über Nacht, zahlt sich aber langfristig aus. Denn Menschen mit dem „richtigen“ Denkmuster sehen Scheitern als Chance und sind davon überzeugt, dass jeder besser werden kann, wenn er nur bereit ist, an sich zu arbeiten.

Von Nadine Nentwig/RND

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