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Nachrichten Wissen „Luke Skywalker“ freut sich über „Dschungel-Jedi“
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11:43 12.01.2017
Gestatten, „Skywalker Hoolock Gibbon“: Forscher in China benannten Weißbrauengibbons nach einem Star-Wars-Helden.  Quelle: dpa/Twitter
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Peking

 Durch die tropischen Wälder im Südwesten Chinas schwingt sich seit neuestem Skywalker. Genauer gesagt Skywalker Hoolock Gibbons (Hoolock tianxing), eine neue Art von Weißbrauengibbons (engl:: Hoolocks). Die Affen waren schon länger bekannt. Tierforscher haben sie nun als eigene Spezies identifiziert, wie sie im „American Journal of Primatology“ schreiben.

Die Affen-Art, die auch in Teilen Myanmars vorkommt, hat ihren neuen Namen aus zwei Gründen. Zum einen bedeuten die chinesischen Schriftzeichen seines wissenschaftlichen Namens „Himmelsbewegung“. Zum anderen sind die Wissenschaftler Fans der Filmreihe Star Wars, zu deren Helden Luke Skywalker gehört.

Skywalker-Darsteller freut sich über „Dschungel-Jedi“

Dessen Darsteller, US-Schauspieler Mark Hamill, zeigt sich begeistert vom „Dschungel-Jedi“ und „Affen-Skywalker“. „Ich bin so stolz darauf“, twitterte der 65-Jährige, der in den ersten drei Filmen der Stars-Wars-Reihe den Helden Luke Skywalker verkörpert hatte.

Zugleich verbreitete der Hollywood-Stars mehrere Fotomontagen, auf den Fans die beiden Skywalkers zusammen gebracht hatten.

Herkömmliche Hoolock Gibbons sind in Bangladesch, Indien, China und Myanmar beheimatet. Sie verbringen die meiste Zeit in den Baumkronen, oder schwingen durch die Wälder. Die neue Art, die die Wissenschaftler in der chinesischen Provinz Yunnan untersuchte, unterscheidet sich von normalen Hoolocks leicht im Aussehen. Auch einige ihre Laute klingen demnach anders.

„Star Wars“-Affe vom Aussterben bedroht

Die Forscher schätzen, dass es etwa 200 der Skywalker Gibbons in China gibt. Damit sei der „Star Wars“-Affe vom Aussterben bedroht. „Die geringe Anzahl überlebender Tiere und die Bedrohung durch Lebensraumverlust und Jagd bedeuten, dass sie als gefährdete Art eingestuft werden sollten“, sagte Mitentdecker Sam Turvey von Londons Zoologischer Gesellschaft laut BBC. 

Von dpa/RND/zys

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