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Wissen Lungenfibrose: Worunter Prinzessin Mette-Marit leidet
Nachrichten Wissen Lungenfibrose: Worunter Prinzessin Mette-Marit leidet
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13:06 25.10.2018
Prinzessin Mette-Marit leidet an Lungenfibrose. Quelle: imago/Matrix
Oslo

Die 45-jährige Mette-Marit leidet an einer schweren Lungenkrankheit. Ärzte diagnostizierten bei der Kronprinzessin ein früheres Stadium der Lungenfibrose. In Zukunft wird sich Mette-Marit weiteren Tests und Behandlungen unterziehen.

Was ist Lungenfibrose?

Lungenfibrose ist eine nicht heilbare Lungenkrankheit. Sie kann zahlreiche Ursachen haben, wie das Ambulante Lungenzentrum Essen informiert. In der Hälfte der Fälle ist die Ursache unbekannt. Oft erkranken Menschen, wenn sie bestimmten Belastungen wie etwa Asbest ausgesetzt sind. Der Patient bemerkt den Ausbruch in der Regel erst, wenn die Krankheit schon fortgeschritten ist. Etwa sechs von 100.000 Menschen leiden an Lungenfibrose.

Welche Auswirkungen hat Lungenfibrose?

Die Folgen einer Lungenfibrose können ebenso unterschiedlich sein wie die Ursachen. In jedem Falle kommt es aber zu einer chronischen Entzündung des Lungenbindegewebes, das daraufhin vernarbt, erklärt das Lungenzentrum Essen. Dadurch verhärtet das Gewebe, und das Atmen fällt schwerer. Patienten leiden öfter an Luftnot, Müdigkeit und trockenem Reizhusten. Der Sauerstoffmangel im Körper kann weitere gesundheitliche Folgen haben.

Wie geht es für Mette-Marit weiter?

Die Kronprinzessin kündigte an, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen. Sie könne aufgrund der Krankheit weniger Auftritte und Termine wahrnehmen. Zudem werden weitere Termine und Behandlungen folgen. In der Regel werden Patienten im frühen Stadium medikamentös behandelt.

Von RND/AP

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