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Wissen Richtig Trinken will gelernt sein
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22:00 17.03.2017
Prof. Dr. Ingo Froböse ist Leiter des Instituts für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation an der Deutschen Sporthochschule Köln. Quelle: HAZ
Hannover

Frauen haben 5 bis 10 Prozent geringeren Wasseranteil als Männer, da sie mehr wasserarmes Fettgewebe besitzen. Ein Erwachsener benötigt im Durchschnitt zwei bis drei Liter Flüssigkeit täglich. Die Höhe des täglichen Mindestbedarfs richtet sich unter anderem nach dem Körpergewicht. Ich habe eine einfache Faustformel für den täglichen Flüssigkeitsbedarf aufgestellt: 30 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag über den ganzen Tag verteilt sollte jeder Mensch trinken. Zwei Drittel der täglichen Flüssigkeitszufuhr sollte allerdings bis zum Nachmittag geschehen und nicht erst abends nach der Arbeit, denn das entspricht dem „biologischen“ Trinken. Morgens nach dem Aufstehen sollte ein großes Glas (0,3 Liter) lauwarmes Wasser getrunken werden, um die leeren Flüssigkeitsspeicher wiederaufzufüllen und um den Körper in Schwung zu bringen.

Nicht zu viel auf einmal trinken!

Beachten muss man allerdings eines ganz besonders: Nicht zu viel auf einmal trinken! Der Körper kann nur etwa 0,8 bis 1 Liter pro Stunde überhaupt verarbeiten. Der Rest wird ungenutzt ausgeschieden! Das ist gerade für Sportler wichtig, die daher am besten langsam aber regelmäßig trinken sollten. Außerdem ist muss man bei warmen Temperaturen, körperlicher Anstrengung, oder Schwitzen, muss grundsätzlich mehr trinken als durch die Faustformel berechnet. Aber Herz- und Nierenpatienten sollten hier aufpassen. Denn zu viel an Flüssigkeit kann bei dieser Gruppe negative Folgen haben.

Unbelastetes, kohlensäurefreies oder -armes Wasser und ungesüßter Tee sind am besten geeignet. Nach dem Sport kann aber auch ein alkoholfreies Weizenbier die Speicher wieder auffüllen und den Körper mit Spurenelementen und Mineralien versorgen.

Von RND

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