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21:00 20.02.2017
Nackt, aber niedlich: Gürteltier-Babys im Zoo Schmiding im österreichischen Krenglbach. Quelle: ZOO SCHMIDING
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Krenglbach

Der rosa Panzer ist noch ganz weich und die Augen sind geschlossen: Der erst fünf Tage alte Nachwuchs bei den Gürteltieren erfreut die Besucher des Zoos Schmiding in Österreich. Drei Gürteltier-Babys sind mit ihren beiden Müttern im Rahmen eines Projekts hautnah zu sehen, wie der Zoo im oberösterreichischen Krenglbach in der Nähe von Linz am Montag mitteilte.

Normalerweise lassen sich die Jungtiere nämlich erst später blicken. Ihre ersten zwei Monate Lebenszeit verbringen sie ansonsten geschützt in ihrer Höhle und fressen, kuscheln und schlafen. Gemeinsam mit Tierpflegern können Besucher aber nun hinter die Kulissen blicken.

Dass die Aufzucht so problemlos vonstattengeht, ist den Zooexperten zufolge vor allem ein Verdienst des Muttertiers. „Sie ist eine erfahrene, liebevolle Mutter“, lobt Tierpfleger Thomas Weiß die Gürteltier-Dame. „Schon im vergangen Jahr hat sie erfolgreich zwei Jungtiere großgezogen.“ In dem geschützten Bereich kümmern sich die Mütter um ihren Nachwuchs ohne männliche Unterstützung. Die Tragzeit liege bei 60 bis 75 Tagen, die Geburt verlaufe in der Regel rasch und problemlos in der Höhle.

Gürteltiere gehören zur Familie der Säugetiere. Als einzige bekannte Säugetiergruppe der heutigen Zeit verfügen sie über eine knöcherne, äußere Panzerbildung. Deshalb haben sie auch kaum Fressfeinde. Droht dennoch Gefahr hat das Braunborsten-Gürteltier eine eigene Taktik entwickelt, sich vor Angreifern zu schützen. Es presst sich fest in die Erde und gräbt Beine und Bauch ein. Gleichzeitig hält es für mehrere Minuten die Luft an, bis der Fressfeind aufgegeben hat.

Von RND/dpa

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