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09:03 02.12.2016
Die meisten Deutschen essen zu viel Fleisch. Quelle: dpa
Hamburg

Die meisten Deutschen essen viel zu viel Fleisch als für sie gesund wäre: 74 Prozent der Männer und 45 Prozent der Frauen überschreiten laut dem Max Rubner-Institut (MRI) den Richtwert der Deutschen Gesellschaft für Ernährung von 300 bis 600 Gramm pro Woche.

Besonders der Konsum von großen Mengen von rotem Fleisch erhöht das Risiko für Altersdiabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankung, Krebs und Schlaganfälle, wie mehrere internationale Studien besagen.

Deutsche essen am liebsten Schweinefleisch

Am liebsten mögen Deutsche laut MRI Schweinefleisch, welches knapp die Hälfte des bundesweiten Fleischkonsums ausmacht. Geflügel macht rund ein Fünftel aus und ist damit beliebter als das teurere Rind- oder Kalbfleisch.

Junge Menschen unter 34 würden mehr Fleisch als Senioren über 65 verzehren. Bei Menschen, die mit anderen zusammen leben, käme mehr Fleisch auf den Tisch als in Single-Haushalten. Auch eine niedrigere Schulbildung führe zu einem hohen Fleischkonsum. Zudem würden Vielfleischesser oft generell kalorienreicher essen und sind daher häufiger stark übergewichtig. Deutschlands Vegetarier haben laut MRI häufiger eine hohe Schulbildung als Fleischesser und sind meist jünger.

Von RND/dpa

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