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"Breakthrough"-Preis für Entdecker von Gravitationswellen

Wissenschaft "Breakthrough"-Preis für Entdecker von Gravitationswellen

Für ihren sensationellen direkten Nachweis von Gravitationswellen erhalten die Entdecker den mit drei Millionen Dollar (2,6 Mio Euro) dotierten "Breakthrough"-Preis für Physik.

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Visualisierung von Gravitationswellen im Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in der Leibniz-Universität in Hannover.

Quelle: Julian Stratenschulte/Archiv

New York. Die drei Gründer des US-Spezialobservatoriums Ligo sollten insgesamt eine Millionen Dollar bekommen, die gut 1000 beteiligten Wissenschaftler zusammen zwei Millionen Dollar, teilte die Stiftung des russischen Unternehmers Juri Milner in New York mit. Das Ligo hatte die Signatur zweier verschmelzender Schwarzer Löcher aufgefangen und mit ihrer Hilfe eine 100 Jahre alte Vorhersage Albert Einsteins belegt. Damit hatten die Forscher erst im Februar weltweit Aufsehen erregt.

Astrophysiker Stephen Hawking, der den Preis 2013 gewonnen hatte, sprach von einer gewaltigen Entdeckung: "Erstens als Beleg für die allgemeine Relativitätstheorie und ihre Vorhersagen von Wechselwirkungen Schwarzer Löcher und zweitens als Beginn einer neuen Astronomie, die das Universum durch ein anderes Mittel zum Vorschein bringen wird."

"Die kreativen Kräfte eines einzigartigen Genies, vieler großartiger Forscher und dem Universum selbst sind zusammengekommen, um eine perfekte Wissenschafts-Geschichte zu bilden", sagte Milner, der den Preis für bahnbrechende Forschungen im Bereich der Physik vor vier Jahren ins Leben gerufen hatte.

Gravitationswellen entstehen vor allem, wenn große Objekte beschleunigt werden. Das ist zum Beispiel bei der Explosion eines Sterns am Ende seiner Lebenszeit der Fall. Die Gravitationswellen breiten sich in alle Richtungen aus und verbiegen den Raum, ähnlich wie ein ins Wasser geworfener Stein die Oberfläche. Forscher können die Gravitationswellen als Boten aus dem All nutzen und hoffen auf völlig neue Entdeckungen im Weltraum.

dpa

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