Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Rätselhaftes Walsterben in Alaska

Tiere Rätselhaftes Walsterben in Alaska

Ein mysteriöses Walsterben beunruhigt die US-Behörden. Was steckt hinter dem Tod der Tiere? Eine Untersuchung soll das Rätsel lösen.

Voriger Artikel
Schlauer Oktopus: Aquarium sucht neue Aufgaben für Ursula
Nächster Artikel
Eisbär Knut litt an Autoimmunerkrankung

Ein mysteriöses Walsterben im südlichen Alaska beunruhigt die US-Behörden.

Quelle: National Oceanic and Atmospheric Administration/Archiv

Kodiak (dpa) - Mindestens 30 Wale sind seit Mai an Stränden im südlichen Alaska verendet. Jetzt hat die US-Meeresforschungsbehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) eine Untersuchung eingeleitet. Die Vorgänge seien als ungewöhnlich eingestuft worden.

"Fischerei-Experten der NOAA und ihre Partner sind sehr beunruhigt ob der großen Zahl an Walen, die im westlichen Golf von Alaska in den vergangenen Monaten gestrandet sind", wird NOAA-Expertin Teri Rowles in einer Mitteilung zitiert.

Nach Angaben der Behörde sind rund dreimal so viele Wale gestorben wie im Durchschnitt. Verschiedene Arten sind demnach betroffen. So strandeten 11 Finnwale, 14 Buckelwale, ein Grauwal und vier weitere Tiere an den Küsten.

Warum die Wale stranden, ist meist schwer zu sagen. Im März verirrten sich Medienberichten zufolge mehr als 20 Grindwale an der Küste im Westen Australiens, zwölf der Tiere starben. Der genaue Grund war unklar. Wenige Monate zuvor strandeten ebenfalls in Australien sieben Pottwale. Es wurden verschiedene Ursachen diskutiert, darunter Störung der natürlichen Echoortung der Tiere durch Unterwasserlärm oder Flucht vor Feinden und Herdentrieb.

Auch im aktuellen Fall tappen die Forscher im Dunkeln. "Wir kennen die Gründe dafür noch nicht, aber unsere Untersuchung wird uns wichtige Informationen über die Gesundheit der Wale und des Ökosystems, in dem sie leben, geben", sagte Rowles. Die Bevölkerung rief sie auf, alle Informationen über gestrandete Wale in der Gegend weiterzugeben. Bis Ergebnisse der Untersuchung vorliegen, könnte es Rowles zufolge allerdings noch Monate oder sogar Jahre dauern. Die NOAA ist in den USA zuständig für die Bereiche Wetter, Klima und Meereskunde.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wissenschaft
  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten LVZ das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr

  • Onlineabo

    "LVZ-Online Extra" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kö... mehr

  • Asisi - Welt der Panoramen
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Great Barrier Reef" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zum Great Barrier Reef im Panometer Leipzig und den asisi-Panoramen in Dresden. mehr

  • Schlösserland Sachsen - Schlösserausflug
    Schlösserland Sachsen

    Schlösser, Burgen & Gärten - Besuchen Sie das Schlösserland Sachsen und erleben Sie die Sächsische Geschichte in ihrer schönsten Form. Erfahren... mehr

  • Wave-Gotik-Treffen
    Wave Gotik Treffen

    Das Wave-Gotik-Treffen Leipzig feierte 2016 sein 25-jähriges Bestehen. Einen Rückblick mit vielen Fotos gibt es in unserem Special. mehr

  • Highfield Festival
    Highfield Festival

    Das war das Highfield-Festival 2015. Hier gibt's den Rückblick mit zahlreichen Fotos. mehr