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Auto nimmt in der prallen Sonne keinen Schaden

Verkehr Auto nimmt in der prallen Sonne keinen Schaden

Urlauber können ihren Wagen im Sommer auch längere Zeit in der prallen Sonne stehen lassen. Sowohl Reifen als auch Lack halten hohe Temperaturen aus, sagt Ruprecht Müller vom Technikzentrum des ADAC.

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Hitze macht dem Auto nichts - weder auf dem Weg in den Urlaub oder am Ziel im sonnigen Süden müssen sich Autofahrer darüber Sorgen machen.

Quelle: Armin Weigel

Landsberg. Grundsätzlich schade große Hitze zwar den Reifen - sichtbarer Verschleiß setzte jedoch erst bei Spitzenwerten von über 80 Grad ein. Das könne bei Autos im Stehen kaum erreicht werden - wohl aber beim Fahren.

Das gilt vor allem dann, wenn der Luftdruck in den Reifen zu gering ist. "Wer in ein warmes Land wie Spanien fährt, sollte den Luftdruck deswegen besonders gründlich kontrollieren und ihn auch während der Reise im Auge behalten", sagt Müller.

Auch wenn sich Urlauber um Hitze und Sonneneinstrahlung keine Sorge machen müssen, sollten sie ihren Wagen nicht leichtfertig auf dem erstbesten Parkplatz abstellen, vor allem, wenn er dort über Nacht bleiben soll. Christian Buric vom ADAC rät, lieber etwas mehr Zeit für die Suche nach einem sicheren Parkplatz einzuplanen. "Am sichersten stehen Autos in einer gut beleuchteten Straße, am besten sogar unter einer Laterne", sagt er. Dort fällt es Dieben schwer, sich unbemerkt am Auto zu schaffen zu machen. In dunklen Ecken sollten Autofahrer ihren Wagen in keinem Fall parken - sonst kann es schnell passieren, dass das Fenster bei Rückkehr aufgebrochen ist.

Immer wieder würden Fahrer Wertgegenstände offen auf Sitzen oder gar dem Armaturenbrett liegenlassen. Das lädt Diebe geradezu dazu ein, das Auto aufzubrechen. Der Kofferraum ist keine Alternative - der wird oft ebenfalls aufgebrochen. "Am besten ist es, Gegenstände mit einer Decke oder Jacke abzudecken oder sie beispielsweise unter Sitzen zu verstecken", sagt Buric. All diese Sorgen hat nicht, wer sein Auto auf einem bewachten Parkplatz abstellt. "Der sollte immer erste Wahl sein", sagt der ADAC-Experte.

dpa

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