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Diese zehn Autos sind 2017 reif fürs H-Kennzeichen

Verkehr Diese zehn Autos sind 2017 reif fürs H-Kennzeichen

Ein H-Kennzeichen können Autos bekommen, die vor 30 Jahren erstmals zugelassen wurden. Auch 2017 sind wieder viele Modelle an der Reihe. Hier kommen zehn Klassiker aus dem Jahr 1987 - von günstig bis teuer.

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Turbo-Express: Dank aufgeladenem Zwei-Liter-Einspritzmotor konnte der Renault R21 Turbo auf 129 kW/175 PS zurückgreifen und bis zu 227 km/h schnell werden.

Quelle: Renault

München. Um ein steuergünstiges H-Kennzeichen tragen zu dürfen, müssen Autos in Deutschland mindestens 30 Jahre alt sein. So legt es der Anforderungskatalog für die Begutachtung von Oldtimern fest.

2017 gilt das erstmals unter anderem für diese zehn Autos - die genannten Preise gelten laut Classic Data für Autos mit Zustand 2:

Audi 90 (B3): 1984 brachte Audi die mit Annehmlichkeiten und Extras versehene Version des Audi 80 als 90 auf den Markt. Drei Jahre später folgte die zweite Generation (Typ 89) mit besserer Ausstattung, Chromleisten, einer anderen Beleuchtung und kräftigeren Motoren. Darunter war ein Fünfzylinder mit 2,3 Litern Hubraum, der auf bis zu 125 kW/170 PS kam. Erhältlich zu Preisen ab 4500 Euro.

BMW 3er Touring (E30): Kombis gehörten bis dato nicht gerade zum Markenzeichen von BMW. Doch mit dem intern E30/5 genannten Wagen schlug man ein neues Kapital auf, dessen Erfolg einen Türöffner für den später offiziell auch vom 5er eingeführten Touring darstellte. Der Innenraum galt als ebenso fein wie praktisch. Die recht kräftigen Motoren waren teils mit Allradantrieb zu haben. Ab 12 500 Euro.

BMW 750i (E32): Die Baureihe E32 kam bereits 1986 zu den Händlern, doch motortechnisch gekrönt wurde sie 1987 mit einem Zwölfzylinder. Erkennbar war die Luxuslimousine, von der auch die Langversion 750iL aufgelegt wurde, vor allem an der breiteren Kühlergrill-Niere. Der 5,0-Liter-V12 leistete 220 kW/299 PS. Ab 8800 Euro.

Ferrari F40: Der F40 mit dem ausladenden Heckflügel war der letzte Ferrari, an dem der 1988 gestorbene Enzo Ferrari beteiligt war. Mit dem 352 kW/478 PS starken Twin-Turbo-V8 und 324 km/h war er der bis dahin schnellste Straßenflitzer aus Maranello. Ab 970 000 Euro.

Ford Sierra: Flachere Frontscheinwerfer und endlich ABS - so kam 1987 die zweite Generation des Mittelklasseautos auf den Markt. Wer beim Gebrauchtkauf auf die Cosworth-Version mit Vierzylinder-Turbo und 204 PS spekuliert, muss aber noch bis 2018 warten - zumindest dann, wenn ein H-Kennzeichen angebracht werden soll. Ab 4200 Euro.

Mazda 626: Ab Herbst 1987 gab es die um zehn Zentimeter gewachsene dritte Auflage des Mazda-Flaggschiffs zu kaufen. Der zunächst als Fließ- und Stufenheck erhältliche Wagen war üppig ausgestattet und verfügte über eine Allradlenkung. Ab 1900 Euro.

Mercedes Coupé (C 124): Mit den charakteristischen Rückleuchten in Dreiecksform war die Limousine schon fast drei Jahre auf dem Markt, als Mercedes den Zweitürer der 1993 dann in E-Klasse umbenannten Baureihe 1987 zu den Händlern brachte. Konstruktive Unterschiede waren verstärkte Bodengruppe und Säulen. Die Karosserieform als Coupé erhöhte den Glamourfaktor und den Listenpreis. Ab 8900 Euro.

Peugeot 405: Mit einem seinerzeit als sehr modern empfundenen windschlüpfrigen Design mischte die Limousine in der Mittelklasse mit. Vor allem die Motoren galten als langlebig. Neben einem recht breiten Angebot mit 1,4- bis 2,0-Liter-Aggregaten von 47 kW/64 PS bis 116 kW/158 PS waren auch Allradantriebe verfügbar. Ab 1500 Euro.

Porsche 959: Bereits 1983 wurde der als Rennauto konzipierte 959 auf der Automesse IAA vorgestellt. Ab 1985 fuhr er Rallye-Siege ein. 1987 gab es erstmals die Straßenzulassung. Der Motor leistete 331 kW/450 PS und sorgte für mehr als 300 km/h Spitze. Ab 900 000 Euro.

Renault R21 Turbo: Die Power-Version des 1986 eingeführten Mittelklasseautos kam 1987 auf den Markt, leistete 129 kW/175 PS und ließ den R21 in 7,4 Sekunden auf Tempo 100 sprinten. Renault gab das Spitzentempo mit 227 km/h an, damals ein echter Hammer. Ab 6500 Euro.

dpa

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