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Digitale Luxuslounge: Mercedes-Studie Vision Tokyo

Auto Digitale Luxuslounge: Mercedes-Studie Vision Tokyo

Die ganze Stadt ein Stau und selbst daheim kaum Platz: Räumliche Entfaltung ist in Tokio kein leichtes Unterfangen - es sei denn, man sitzt im richtigen Auto. Mercedes hat bei einer neuen Studie namens Vision Tokyo die Zielgruppe geplagter Großstädter im Auge.

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Außen blau beleuchtete Räder und innen ein Loungesofa: Die Mercedes-Studie Vision Tokyo.

Quelle: Daimler

Tokio. Als Luxuslounge für die Lebenswelt der Digital Natives soll der 4,80 Meter lange und 2,10 Meter breite Fünfsitzer auf seinen blau beleuchteten 26-Zoll-Rädern den Stadtverkehr selbst in Millionen-Metropolen wie Tokio erträglich machen, verspricht der Autohersteller.

Die Mercedes-Studie Vision Tokyo ist auf der

Tokyo Motor Show (Publikumstage 29. Oktober bis 8. November) zu sehen. Bei dem Auto haben die Designer die übliche Sitzordnung aufgelöst und hinter die nach oben aufschwingende Tür auf der linken Seite ein großes Lounge-Sofa mit von innen beleuchteten Polstern montiert. Dazu gibt es dem Hersteller zufolge eine Rundumverglasung für den guten Ausblick und große Bildschirme für die digitale Unterhaltung jener Kunden, die nach 1995 geboren wurden und mit den digitalen Medien aufgewachsen sind.

Gesteuert wird das Fahrzeugsystem von Algorithmen, die bei jeder Fahrt von den Vorlieben der Benutzer lernen und ihnen deshalb auch unausgesprochene Wünsche erfüllen können soll. Die Außenwelt bekommt von der digitalen Animation einiges mit: Kühlergrill wie Heckscheibe sind mit LED-Technik gespickt und pulsieren passend zur Musik, die im Auto gespielt wird.

Ums Fahren muss sich in der Vision Tokyo niemand mehr kümmern. Genau wie beim F 015 vom Anfang des Jahres steuert auch das aktuelle Messe-Modell autonom durch die Stadt und bewegt sich dabei elektrisch mit Hilfe einer Brennstoffzelle. Falls trotzdem jemand selbst das Kommando übernehmen möchte, kann man laut Mercedes aus dem Sofa einen Sitz für den Fahrer herauslösen und aus der Frontkonsole ein Lenkrad klappen.

dpa

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