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E-Bike oder Pedelec: So unterscheiden sich Elektrofahrräder

Verkehr E-Bike oder Pedelec: So unterscheiden sich Elektrofahrräder

Was der allgemeine Sprachgebrauch als E-Bike kennt, ist in der Regel keines, sondern ein Pedelec oder ein schnelles Pedelec. Doch wie unterscheiden sich eigentlich die elektrischen Fahrräder?

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Unter Strom: Ein E-Motor kann das Radeln erleichtern. Foto: www.pd-f.de/koga.com

Berlin. Grundsätzlich existieren bei elektrischen Fahrrädern drei Typen: Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Wo liegen die Unterschiede und Besonderheiten der Modelle? Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und der Pressedienst Fahrrad nennen die wichtigsten Merkmale:

Pedelec:  Das steht für Pedal Electric Cycle. Tritt der Radler in die Pedale, unterstützt ein Elektromotor mit bis zu 250 Watt den Vorgang. Allerdings nur bis 25 km/h. Für diese Fahrräder braucht man weder Helm noch ein Versicherungskennzeichen. Diese Gattung macht den Löwenanteil der elektrischen Fahrräder aus.

Schnelle Pedelecs/S-Klasse: Diese Kleinkrafträder mit bis zu 500 Watt - auch Schnelle Klasse genannt - sind für den Gesetzgeber keine Fahrräder mehr. Man braucht einen entsprechenden Führerschein (Klasse AM), Helm und eine Versicherung. Hier darf nur in die Pedale treten, wer mindestens 16 Jahre alt ist. Radwege sind tabu. Der Motor unterstützt beim Treten bis zu einem Tempo von 45 km/h. Fünf Prozent aller verkauften Elektroräder gehören laut Pressedienst Fahrrad (pd-f) zur Schnellen Klasse. Bei diesem Pedelec-Prinzip lässt sich in der Regel der Grad der Unterstützung in mehreren Modi einstellen. Den Strom zieht der Motor aus einem Akku. "Entweder kann ich den direkt über eine Buchse am Rad laden oder herausnehmen und in einem Ladegerät laden", sagt Gunnar Fehlau vom pd-f. Bei manchen geht beides.

E-Bikes: Wie bei einem Mofa steuert der Fahrer hier mit einem Gasgriff oder Hebel den Motor - losgelöst vom Tritt in die Pedale. E-Bikes machen maximal fünf Prozent des Marktes aus. "Mit sinkender Tendenz. Sie finden sich bei Spezialanwendungen wie Transporträdern und bei ganz billigen Rädern", sagt Fehlau. Denn durch den Gashebel entfällt die Sensorik, die dosiert, wie viel Kraft beim Treten hinzukommt. Bei den Transporträder dient der Motor oftmals zum Anfahren. Sie gelten bis 20 km/h als Kleinkraftrad, das einen Mofaführerschein erfordert.

"Unter 1500 Euro macht man signifikante Einschnitte beim Fahrspaß, Langlebigkeit und - wenn man Pech hat - auch bei der Sicherheit", weiß Fehlau. Der Durchschnittspreis für Pedelecs in Deutschland liege derzeit bei über 2000 Euro. "Wer ein vernünftiges Pedelec will, gibt in der Regel um 2500 bis 3000 Euro aus." Mit Motor oder ohne - diese Kaufentscheidung steht heute am Anfang des Fahrradkaufs. Denn mittlerweile gibt es heute alle Fahrradtypen auch mit Motor.

dpa

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