Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Nicht mehr fahrbereites Unfallauto muss man abtransportieren

Verkehr Nicht mehr fahrbereites Unfallauto muss man abtransportieren

Nach einem Unfall muss man ein nicht mehr fahrbereites Auto vom Unfallort entfernen lassen. Ansonsten sind Verwarngelder, Bußgelder oder sogar noch härtere Strafen die Folge.

Voriger Artikel
Caravanbranche hofft auf neue Kundschaft
Nächster Artikel
Trotz Preissturz an den Zapfsäulen Sprit nicht auf Vorrat horten

Bleibt ein Unfallauto länger stehen, gilt dies als Umweltverschmutzung. Es droht eine Strafe.

Quelle: Jens Büttner

München. Ist ein Auto in Folge eines Unfalls nicht mehr fahrbereit, muss es vom Ort des Geschehens abtransportiert werden. Schlimmstenfalls kann ansonsten ein Strafverfahren wegen Umweltverschmutzung drohen.

Nach Auskunft von Markus Schäpe, Verkehrsjurist beim ADAC, ist das der Fall, wenn zum Beispiel Betriebsstoffe wie Öl, Benzin oder Hydraulikflüssigkeiten auslaufen und das Grundwasser gefährden. Aber ohnehin wird es teuer.

Kümmert sich der Halter nämlich nicht um das Abschleppen des Wagens, übernimmt das in der Regel die Gemeinde. Zu den Abschleppkosten kommen dann noch Verwaltungsgebühren hinzu. "Ist ein Fahrzeug in nicht verkehrssicherem Zustand, besteht kein Anspruch auf das Umsetzen auf einen Parkplatz", sagt Christian Janeczek von der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV).

Die Folge: Das Auto wird in einer Verwahrungsstelle untergebracht, was nach ADAC-Auskunft allein Gebühren von 20 bis 30 Euro am Tag verursacht. Das Abschleppen kann je nach Tageszeit knapp 200 Euro kosten, aber auch über 300 Euro.

Das Abstellen eines schrottreifen Autos kann von den Behörden auch "als Sondernutzung der Straße oder des Gehweges" und somit als nicht ordnungsgemäße Entsorgung von Abfall gewertet werden, so ADAC-Experte Schäpe. Dies könne ein Bußgeldverfahren anstoßen. Der Halter bleibe anhand der Fahrzeug-Identifikationsnummer auffindbar, selbst wenn er das durch Entfernen der Nummernschilder zu verhindern versucht.

Glimpflichste Strafe ist, wenn das Zurücklassen des Unfallautos als Falschparken gewertet wird. Parken auf dem Gehweg zieht nach Auskunft von Anwalt Janeczek ein Verwarngeld von 20 Euro nach sich, ab einer Stunde Parkdauer werden 30 Euro fällig. Liegt zudem eine Behinderung von anderen Verkehrsteilnehmern vor, muss der Halter mit 25 Euro rechnen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuelles
  • Sparkassen Challenge
    Logomotiv der Sparkassen Challenge 2016

    Sport frei!, heißt es auch 2016 bei zahlreichen Wettkämpfen der Sparkassen-Challenge. Alle Events mit vielen Fotos finden Sie hier! mehr

  • Asisi - Welt der Panoramen
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Great Barrier Reef" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zum Great Barrier Reef im Panometer Leipzig und den asisi-Panoramen in Dresden. mehr

  • Schlösserland Sachsen - Schlösserausflug
    Schlösserland Sachsen

    Schlösser, Burgen & Gärten - Besuchen Sie das Schlösserland Sachsen und erleben Sie die Sächsische Geschichte in ihrer schönsten Form. Erfahren... mehr

  • Wave-Gotik-Treffen
    Wave Gotik Treffen

    Das Wave-Gotik-Treffen Leipzig feierte 2016 sein 25-jähriges Bestehen. Einen Rückblick mit vielen Fotos gibt es in unserem Special. mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten LVZ das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr

  • Onlineabo

    "LVZ-Online Extra" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kö... mehr

  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • So war das damals...
    So war das damals...

    Dies ist ein Geschichtenbuch der besonderen Art: Leserinnen und Leser der Leipziger Volkszeitung erzählen Erlebnisse aus ihrer Kindheit und Jugend,... mehr