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Tunnelblick: Sicher durch die "Röhre" fahren

Verkehr Tunnelblick: Sicher durch die "Röhre" fahren

Viele Ferienrouten führen Autofahrer durch Tunnel. Nicht wenige fühlen sich dabei mulmig oder haben gar Angst davor. Wie kommt man aber sicher an die andere Seite?

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Höllenschlund oder Betonröhre? Viele Autofahrer haben gemischte Gefühle, wenn sie durch Tunnel fahren müssen.

Quelle: Martin Schutt

München. Beklemmung, Pulsrasen und Schweiß auf der Stirn - das sind Merkmale, die einige Autofahrer feststellen, wenn sie durch Tunnel fahren. Tunnelangst ist weit verbreitet, erklärt der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS).

Wer an dieser Form der Klaustrophobie leidet, sollte die Röhren meiden. Betroffene Autofahrer wählen besser ihre Tour im Vorfeld so, dass auf ihr keine Tunnel liegen. Bei vielen Navis lasse sich das einstellen. Statistisch gesehen passieren laut Automobilclub allerdings im Tunnel weniger Unfälle als auf anderen Streckenteilen.

Um sicher durch den Tunnel zu kommen, sollte man die Geschwindigkeitsbegrenzung einhalten, viel Abstand zum Vordermann halten und das Abblendlicht einschalten. Letzteres ist in Deutschland bei Androhung von bis zu 35 Euro Bußgeld Pflicht. Sonnenbrillen setzt man allerdings ab und schaltet den Verkehrsfunk ein. Gerade vor längeren Tunnels wichtig: Ist noch genug Treibstoff an Bord?

Stau oder Unfall im Tunnel? Jetzt sollten Autofahrer in der Regel ihr Fahrzeug nicht verlassen. Ausnahmen: Wenn andere Verkehrsteilnehmer Hilfe brauchen. Oder wenn sich ein Brand nicht mit vorhandenen Mitteln kontrollieren lässt. Bei so einem Feuer gilt: sofort raus aus dem Auto und in die ausgewiesenen Sicherheitsräume gehen.

Kommt es zu Unfällen, Pannen oder Staus, nennt der Automobilclub erste Schritte: Warnblinkanlage anstellen, möglichst weit rechts ran und mit viel Platz zum Vordermann halten. Dann den Motor ausstellen. Dabei den Schlüssel stecken lassen. Dann können Rettungskräfte das Auto bei Bedarf einfacher wegschaffen.

dpa

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