Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Zu groß, zu dunkel: Sieben typische Fehler beim Helmkauf

Verkehr Zu groß, zu dunkel: Sieben typische Fehler beim Helmkauf

Nur jeder zehnte Radfahrer trägt immer einen Helm, fast jeder Zweite setzt nie einen auf. Eine repräsentative YouGov-Umfrage zeigt, dass viele Radler sich nicht sehr um ihre Sicherheit sorgen.

Voriger Artikel
Wie Autofahrer sicher durch den Stau kommen
Nächster Artikel
Toyota ruft in Deutschland mehr als 19 000 Fahrzeuge zurück

Nicht jeder Fahrradhelm passt auf jeden Kopf. Eine Anprobe vor dem Kauf ist daher Pflicht. Der Helm sollte fest sitzen, aber nicht drücken.

Quelle: Silvia Marks

Berlin. Wer sich für den Fall von Stürzen oder Unfällen schützen und einen Helm kaufen will, hat den ersten Schritt getan. Doch beim Kauf können Radler einiges falsch machen. Die wichtigsten Fehler im Überblick:

 

Im Internet bestellen: Das Online-Angebot ist groß, doch die erste Wahl ist es nicht. "Man muss einkalkulieren, dass man den Helm eventuell zurückschicken muss, wenn er nicht passt", sagt Roland Huhn vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). Besser ist es, einen Helm im Fachhandel zu kaufen und sich über verschiedene Modelle beraten zu lassen. "Nicht jeder Helm passt auf jeden Kopf", so Huhn.

 

 

Keine DIN-Norm: Im Helm fehlt der Aufkleber DIN EN 1078? Dann sollten Radfahrer die Finger davon lassen. Geprüfte Radhelme haben mehrere Crashtests mit Geschwindigkeiten von 16,5 km/h und 19,5 km/h überstanden. Das CE-Siegel sowie das GS-Zeichen für "Geprüfte Sicherheit" sollten ebenfalls vorhanden sein.

 

 

Zu groß: "Der eingestellte Helm sollte sich nicht leicht drehen oder auf dem Kopf verschieben lassen", sagt Roland Huhn. Zu große Helme dämpfen den Kopf bei einem Unfall schlecht ab. Kleine Modelle sind ebenfalls ein Risiko: Sie sitzen zu hoch und umschließen den Kopf nicht richtig. Ein passender Helm sitzt fest, ohne zu drücken. Der vordere Rand sollte etwa drei Zentimeter oberhalb der Nasenwurzel liegen. Dann ist nicht nur der Hinterkopf, sondern auch die Stirn geschützt.

 

 

Gebraucht: Modelle aus zweiter Hand hält der ADFC für ein Sicherheitsrisiko. "Gebrauchte Helme können einen Unfall oder Stöße hinter sich haben und schwer zu entdeckende Risse aufweisen", so Huhn. Unklar ist auch, ob solche Helme bei großer Hitze bereits im Auto gelegen haben und sich Klebestellen abgelöst haben. Das Herstellungsdatum ist im Helm eingeprägt. Nach vier bis fünf Jahren sollte der Helm ausgetauscht werden.

 

 

Grau in Grau: Schwarze oder graue Helme sind für Autofahrer schlecht erkennbar. Der ADFC rät, knallige Farben zu wählen. Schwarze Helme seien grundsätzlich eine schlechte Wahl, weil sie bei Sonne schnell aufheizen.

 

 

Keine Luftlöcher: In geschlossenen Fahrradhelmen kann sich im Sommer die Hitze stauen. Mögliche Folgen sind schlimmstenfalls ein Hitzschlag oder Sonnenstich. Genügend Schlitze im Helm sorgen für ausreichend Abkühlung bei Radtouren im Sommer.

 

 

Hässliches Design: Schön müssen Fahrradhelme nicht sein. Aber ein Kind, das Gefallen an einem Helm findet, wird ihn gerne tragen. Deshalb sollten Eltern ihren Nachwuchs gut in die Kaufentscheidung einbeziehen - der Sicherheit zuliebe.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuelles
  • Sparkassen Challenge
    Logomotiv der Sparkassen Challenge 2016

    Sport frei!, heißt es auch 2016 bei zahlreichen Wettkämpfen der Sparkassen-Challenge. Alle Events mit vielen Fotos finden Sie hier! mehr

  • Asisi - Welt der Panoramen
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Great Barrier Reef" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zum Great Barrier Reef im Panometer Leipzig und den asisi-Panoramen in Dresden. mehr

  • Schlösserland Sachsen - Schlösserausflug
    Schlösserland Sachsen

    Schlösser, Burgen & Gärten - Besuchen Sie das Schlösserland Sachsen und erleben Sie die Sächsische Geschichte in ihrer schönsten Form. Erfahren... mehr

  • Wave-Gotik-Treffen
    Wave Gotik Treffen

    Das Wave-Gotik-Treffen Leipzig feierte 2016 sein 25-jähriges Bestehen. Einen Rückblick mit vielen Fotos gibt es in unserem Special. mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten LVZ das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr

  • Onlineabo

    "LVZ-Online Extra" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kö... mehr

  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • So war das damals...
    So war das damals...

    Dies ist ein Geschichtenbuch der besonderen Art: Leserinnen und Leser der Leipziger Volkszeitung erzählen Erlebnisse aus ihrer Kindheit und Jugend,... mehr