Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 9 ° Sprühregen

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Der Mercedes SLK als Gebrauchter

Verkehr Der Mercedes SLK als Gebrauchter

Wer von einem Cabriolet träumt und mit einem gebrauchten Mercedes SLK liebäugelt, hat es mit einem zuverlässigen Gefährt zu tun. TÜV und ADAC haben in der Vergangenheit nur kleine Mängel festgestellt.

Voriger Artikel
Der Kia Sorento als Gebrauchtwagen
Nächster Artikel
Junge Jahrgänge empfohlen: Der Seat Leon als Gebrauchter

Der gebrauchte Mercedes SLK (im Bild der SLK 55 AMG) mit klappbarem Blechdach gibt Experten kaum Anlass zur Kritik. Foto: Daimler AG/dpa

Berlin. Kein Auto von Mercedes eignet sich wohl besser für sommerliche Serpentinenfahrten unter freiem Himmel. Denn der Mercedes SLK - seit der Modellpflege von 2016 als SLC geführt - ist das handlichste Cabriolet des schwäbischen Herstellers.

In Sachen Image hängt der kleine Roadster dem großen, bekannteren Bruder SL hinterher. Dabei ist der Zweisitzer ein überaus zuverlässiges Auto - was aber auch daran liegt, dass er ein typisches Saisonauto ist, das seine Halter in der Regel fachgerecht warten lassen.

"In der Kategorie der Vier- bis Fünfjährigen gibt es kein Auto, das beim TÜV weniger Mängel hat als der SLK", schreibt der "TÜV Report 2017" über die Baureihe R 172, seit 2011 im Verkauf. Aber auch am Vorgänger (R 171) gibt es demnach kaum etwas zu beanstanden - allenfalls die Achsaufhängung und Dämpfung wird als "nicht makellos" beschrieben. Und die Bremsleitungen sind das einzige Bauteil, das leicht erhöhte Mängelwerte aufweist - ab der zweiten HU. Ansonsten glänzen beide Generationen in jeder Altersklasse mit niedrigen Beanstandungsquoten, egal, ob bei Achsgelenken, Spurstangen, Federn, Auspuffanlagen oder Beleuchtung.

Ölverlust tritt so gut wie nie auf. "Seht gut" - so lautet auch das Urteil des ADAC mit Blick auf dessen clubeigene Pannenstatistik. Das Abschneiden führt der ADAC auch darauf zurück, dass der SLK als Cabrio als reines Sommerfahrzeug deutlich weniger gefahren werde als andere Autos. Nur zwei Einträge hat der ADAC gemacht: So treten entladene Batterien bei Fahrzeugen von 2007 bis 2010 recht häufig auf. Mit defekten Anlassern kämpfen Autos der Baujahre 2006 bis 2007.

Den größten von drei Rückrufen führte Mercedes 2015 durch. 110.000 Autos aus dem Bauzeitraum Februar bis November 2014 mit 2,2-Liter-Dieselmotor mussten wegen defekter Dichtungen am Steuerkettenspanner in die Werkstätten. Es drohten Motorschäden aufgrund von gelängten Steuerketten.

Der erste SLK kam 1996 auf den Markt (R 170). 2004 folgte die zweite Generation (R 171), die sportlicher gezeichnet war. 2008 erhielt der gut vier Meter lange Zweisitzer ein Facelift, bevor Auflage Nummer drei 2011 in die Showrooms der Händler kam. Seit der Modellüberarbeitung 2016 folgt der Roadster der neuen Nomenklatur bei Mercedes und heißt SLC. Markenzeichen über alle Baujahre hinweg ist das elektrische Klappdach, das sich auf Knopfdruck in den Kofferraum faltet und den Alltagsnutzen des Fahrzeugs dadurch einschränkt. Aber als Erstfahrzeug wird der Zweisitzer ohnehin kaum bewegt.

Reihenvierzylinder dominieren im SLK seit jeher. Es gibt mittlerweile aber auch V8-Motoren im kleinen Roadster, womit sich die aktuelle Auflage dem allgemeinen Downsizing-Trend etwas entgegenstellt. Und Dieselmotoren gibt es überhaupt erst seit Einführung der dritten Generation. Einzig je verbauter Selbstzünder ist der erwähnte 2,2-Liter-Reihenvierzylinder, der auf 150 kW/204 PS kommt, das Auto aufgrund des Mehrgewichts aber etwas kopflastig fahren lässt.

Die Benziner der Generationen zwei und drei leisten je nach Baujahr zwischen 135 kW/184 PS und 310 kW/421 PS im neueren, ab 2011 in stärkerer Version angebotenen SLK 55 AMG. Wer ein Exemplar vom Werkstuner sucht, muss im Falle des schwächeren SLK 55 AMG 7G-Tronic mit 265 kW/360 PS von 2005 noch durchschnittlich 16.750 Euro einplanen.

Die Schwacke-Liste nennt zudem eine Laufleistung von statistisch ermittelten 142.000 Kilometern. Ein neuerer Diesel, etwa der SLK 250 CDI (Blue Efficiency) von 2013, ist mit 24.350 Euro vermerkt (53.200 Kilometer). 11.700 Euro sollte einkalkulieren, wer es auf einen SLK 200 Kompressor mit 120 kW/163 PS vom Baujahr 2007 abgesehen hat (118.000 Kilometer).

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr Aus zweiter Hand
  • Panometer Leipzig - Dresden
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Titanic" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zu den Panoramen "Titanic" und "Dresden im Barock" mehr

  • Leipziger Opernball 2017

    Schwungvoll im Dreivierteltakt: Der Leipziger Opernball „Moskauer Nächte“ lädt am 4. November aufs Parkett. Hier finden Sie Infos und Fotos zum Event. mehr

  • Touristik & Caravaning
    Themen, Tickets, Öffnungszeiten: Die wichtigsten Infos zur Messe Touristik & Caravaning (TC) 2017 im Special auf LVZ.de

    Urlaubsstimmung im Novembergrau: Alle Infos und News zur Reisemesse Touristik & Caravaning (TC) 2017 in unserem Special. mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten LVZ das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr

  • Digital Abo

    "LVZ Digital Abo" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kön... mehr

  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album
    Leipzig-Album

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr